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Griechenlands Staatsdiener streiken gegen Entlassungen

imago/Wassilis Aswestopoulos
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Ministerien, Finanzämter und viele Schulen bleiben für 48 Stunden geschlossen. Bis Ende 2014 verlieren mindestens 11.000 Staatsbedienstete ihren Job.

Aus Protest gegen geplante Entlassungen hat die Mehrheit der griechischen Staatsbediensteten am Mittwoch die Arbeit für 48 Stunden niedergelegt. Ministerien, Finanzämter und auch viele staatliche Schulen blieben geschlossen. Ärzte behandelten in staatlichen Krankenhäusern nur Notfälle, teilte die Gewerkschaft der Staatsbediensteten ADEDY mit.

Bis Ende 2014 sollen mindestens 11.000 Staatsdiener entlassen werden. Knapp 4000 haben bereits ihre Arbeit verloren. Das Motte des Streiks lautet: "Keine Entlassungen. Keine Auflösung des Staates". Der Streik soll am Donnerstag weitergehen.

Kein Streik im Transport

Auswirkungen im Bereich Tourismus und Verkehr hatten die Arbeitsniederlegungen nicht. Fähren, Bahnen und die U-Bahnen fuhren normal. "Wir streiken heute nicht", sagte ein Aufseher auf der Akropolis der Nachrichtenagentur dpa. Die Entlassungen werden von den internationalen Geldgebern gefordert. Sie sind eine der Voraussetzungen für weitere Hilfen der EU und des Internationalen Währungsfonds (IWF).

(APA/dpa)