Von der US-Konjunktur kamen gute Nachrichten.
Nachdem die Rede von US-Notenbankchefin Janet Yellen (siehe nebenstehenden Artikel) für schlechte Stimmung an den Börsen gesorgt hatte, änderte sich das Bild: Als die US-Indizes mit einem Plus in den Handel gingen, erholten sich auch Europas Börsen. Ursache waren gute Konjunkturdaten aus den USA: Sowohl der Index für das Geschäftsklima in der Region Philadelphia für März (Philly-Fed-Index) als auch der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren für Februar übertrafen die Erwartungen des Marktes.
Zu den Gewinnern an der Wall Street zählte AT&T: Der Telekomkonzern dürfte mit seiner gemeinsamen Werbeaktion mit Beats Music erfolgreich gewesen sein, sagten Insider der Nachrichtenagentur Bloomberg. 750.000 Personen hätten sich bei dem Online-Musikdienst angemeldet, 75 Prozent davon könnten nach einer Testphase zu neuen Kunden von AT&T werden.
In Wien trennten sich die Anleger neben der EVN vor allem von der Conwert. Die Immobiliengesellschaft hat zwar den Vorsteuergewinn ins Plus gedreht. Die Bilanz lag einer ersten Stellungnahme der Baader- Bank-Analysten zufolge im Rahmen der Erwartungen. Trotzdem gab die Aktie nach. Auch den Immofinanz-Aktionären gefielen die Neun-Monats-Zahlen (bis Jänner) des Unternehmens nicht besonders, die Aktie gab trotz Gewinnplus nach.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.03.2014)