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OSZE beschließt Beobachtermission in der Ukraine

Die Mitgliedsstaaten überwanden den Widerstand Russlands, dafür ist die Krim aber nicht Teil der Mission.

Die Mitgliedsstaaten haben eine Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) in der Ukraine beschlossen. Das teilte die US-Mission bei der OSZE am Freitagabend nach einer Sitzung des Ständigen Rates mit. Zunächst sollen 100 Beobachter entsandt werden. Sie sollen alle Landesteile besuchen, aber nicht die Krim.

Bisher war eine Mission am Widerstand Russlands und der Frage der Einsatzgebiete gescheitert. Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte erklärt, er halte eine OSZE-Mission für möglich, schließe aber die Krim aus.

Ukraine verhaftet Energiekonzern-Chef

Die ukrainische Polizei hat unterdessen den Chef des staatlichen Energiekonzerns Naftogaz festgenommen. Hintergrund seien Ermittlungen gegen Jewhen Bakulin in Zusammenhang mit einem Korruptionsfall, teilte Innenminister Arsen Awakow am Freitag in Kiew mit.

Es liefen drei getrennte Verfahren wegen Korruption in der Gasindustrie, die den Staat möglicherweise vier Milliarden Dollar gekostet habe. Naftogaz lehnte eine Stellungnahme ab. Der Konzern ist für den Import und die Verteilung russischen Erdgases in der Ukraine verantwortlich. Naftogaz hat auch das Monopol auf den Transport des Erdgases vom russischen Konzern Gazprom durch die Ukraine nach Westeuropa.

(APA)