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Handgranaten-Mord: Bombenfund nach Geständnis

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)
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Zwischen der am Freitag aus einem Wiener Keller geborgenen Rohrbombe und dem Handgranaten-Mord besteht ein Zusammenhang.

Der Handgranaten-Mord in Ottakring ist geklärt - das Geständnis eines der Verhafteten führte allerdings gleich im Anschluss zu einem Großeinsatz der Polizei in Wien-Landstraße. Im Keller eines Wohnhauses in der Erdbergstraße 103 wurde eine Rohrbombe gefunden. Einer der Verhafteten hatte im Zuge der Einvernahme den Hinweis auf die dort deponierte Bombe gegeben

Das Haus musste evakuiert werden. Die Erdbergstraße, die Lechnerstraße, der Fiakerplatz und umliegende Gassen wurden für Personen und Fahrzeugverkehr gesperrt. Bei dem Einsatz gingen die Beamten mit äußerster Vorsicht vor und "scannten Meter um Meter". Um die Umgebung nicht zu gefährden, wurde die Bombe zur Entschärfung nach Niederösterreich gebracht. Nachdem die unmittelbare Gefahr beseitigt war, wurde auch die großräumige Sperre der Umgebung aufgehoben. Kurz nach 19.30 Uhr konnte der Verkehr wieder ungehindert fließen.

Fast drei Monate nach dem Handgranaten-Doppelmord in Ottakring hatte die Polizei drei Tatverdächtige gefasst- zwei Männer und eine Frau. Sie zeigten sich in den ersten Einvernahmen geständig. Kristijan H., ein 34-jähriger österreichischer Staatsbürger kroatischer Herkunft, sagte am Freitag aus, den Politiker im BMW erschossen und im Anschluss die Handgranate gezündet zu haben.

(APA)