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VIG-Gewinn sank 2013

VIG
Die Presse
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Wegen Problemen in Italien und Rumänien sank der Gewinn der Vienna Insurance Group.

Die Vienna Insurance Group (VIG) hat am Donnerstag ihren starken Gewinnrückgang im Vorjahr wegen der Rumänien- und Italien-Probleme bestätigt. Nach endgültigen Zahlen schrumpfte der Vorsteuergewinn auf 355 (564) Mio. Euro, und der Nettogewinn sank auf 235 (426) Mio. Euro, wobei die 2012er Zahlen angepasst wurden. Dennoch soll die Dividende wie schon bekannt auf 1,30 (1,20) Euro/Aktie steigen.

Ohne Firmenwertberichtigungen sowie zusätzliche Vorsorgen im Zusammenhang mit Rumänien und Italien, die den operativen Gewinn massiv belasteten, wäre das Konzernergebnis (vor Steuern) nicht um 37 Prozent auf 355 Mio. Euro gesunken, sondern - bereinigt um diese Sondereffekte - bei rund 570 Mio. Euro gelegen, also gegenüber 2012 sogar gestiegen, betonte die VIG in einer Aussendung.

CEO Peter Hagen zeigt sich im Ausblick zuversichtlich für 2014: "Die positiven Entwicklungen und Erfolge, die wir 2013 in vielen unserer Märkte erzielen konnten, stimmen mich durchaus optimistisch", meinte er. "Auch wenn 2014 aus gesamtwirtschaftlicher Sicht kein leichtes Jahr sein wird, bin ich überzeugt, dass wir den Erfolgskurs der VIG fortsetzen können."

Die 2013 in Rumänien und Italien ergriffenen Optimierungsmaßnahmen würden 2014 zu einer weiteren Verbesserung der Effizienz führen. Und am Anspruch, stärker als der Gesamtmarkt zu wachsen, werde sich 2014 nichts ändern, so Hagen im 255-seitigen Geschäftsbericht, der seit kurzem online ist.

(APA)