Oper

Daphne, oder: So schwer ist es, ein Baum zu werden

Die Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller in der Rolle der Daphne.
Die Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller in der Rolle der Daphne.Wiener Staatsoper / Michael Pöhn
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Herrliche Musik zu entdecken: Die Staatsoper hat Richard Strauss‘ Spätwerk wieder im Repertoire.

Die Wiener Staatsoper bietet heuer einen Richard-Strauss-Zyklus – und hat ihn mit einer der heikelsten Herausforderungen gestartet: „Daphne“. Auch wenn das Werk einige der schönsten Passagen im Spätwerk dieses Komponisten enthält, gehört es nicht zu seinen viel gespielten Stücken. Das hat seine Gründe, deren zwei gewichtigsten die ungemein schwierigen Tenorpartien sind. Die Titelheldin wird vom Hirtenknaben Leukippos umworben, aber auch vom Sonnengott Apollo. Den ungleichen Kampf gewinnt die Natur: Daphne, die das Sonnenlicht wie die Erde und ihre Früchte anbetet, verwandelt sich in einen Lorbeerbaum. Das wiederum ist szenisch nicht leicht darzustellen.

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