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EU-Tourismus auf Zehnjahreshoch

In Zypern (Bild Strand von Protaras) stiegen die Nächtigungszahlen im Vergleich zum Vorjahr am meisten, um fast 40 Prozent.
In Zypern (Bild Strand von Protaras) stiegen die Nächtigungszahlen im Vergleich zum Vorjahr am meisten, um fast 40 Prozent. IMAGO/Zoonar.com/Michalakis Ppalis
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Alle Ländern außer Ungarn verzeichnenn einen Anstieg der Nächtigungszahlen.

Die EU-Tourismusbranche erholt sich von der Corona-Pandemie: In der ersten Hälfte dieses Jahres habe die Zahl der Übernachtungen in den touristischen Unterkünften in der EU den höchsten Stand der vergangenen zehn Jahre erreicht, teilte das Statistikamt Eurostat am Freitag mit. 1,193 Milliarden Übernachtungen seien demnach in den Beherbergungsbetrieben wie Hotels, Ferienhäusern oder Campingplätzen in der ersten Hälfte dieses Jahres gezählt worden.

Das sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Anstieg von 12,9 Prozent. Im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2019, also vor der Corona-Pandemie, sei das ein Zuwachs von 0,9 Prozent. Zudem habe jeder Monat des ersten Halbjahres 2023 die Zahlen des Vorjahresmonats übertroffen, vor allem der Jänner (plus 45 Prozent) und der Februar (plus 27 Prozent), so Eurostat.

Mit Blick auf 2023 habe es in allen EU-Staaten außer Ungarn im Vergleich zu 2022 einen Anstieg an Übernachtungen gegeben, wie Eurostat weiter mitteilte. Vor allem in den EU-Mitgliedsländern Zypern (plus 39,3 Prozent), Malta (plus 30,5 Prozent) und der Slowakei (plus 28,7 Prozent) gab es demnach den stärksten jährlichen Anstieg der Übernachtungen in Touristenunterkünften. Für Österreich weist die EU-Statistik einen Anstieg der Nächtigungszahlen um 20,2 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 aus. Das Niveau von den ersten sechs Monaten 2019 wurde aber knapp nicht erreicht. (APA)

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