Marketing: HVB umgarnt FC-Bayern-Fans

Für fußballbegeisterte Kunden wurde ein eigenes Produkt kreiert.

München (dom). Besonders stolz ist HVB-Chef Rampl auf eine sportliche Produktinnovation: Die "FC Bayern-SparKarte" ist ein Sparbuch in Kartenform, maßgeschneidert für FC-Bayern-Fans. Die Zinsen liegen auf Marktniveau, zusätzlich gibt es bei jedem 10. Heimtor, das Roy Makaay, Claudio Pizarro und Co. schießen, 0,1 Prozentpunkte p. a. mehr. Wenn der FC Bayern Meister wird, gibt es für den darauf folgenden Monat einen Zinsaufschlag von fünf Prozentpunkten. Die Bayern-Karte wurde im Dezember 2003 eingeführt und fand bereits bei 40.000 Kunden Anklang, von denen die meisten bisher bei Raiffeisen- oder Volksbanken sparten. Insgesamt haben die Fußballfans 450 Mill. Euro eingezahlt. Für die Bank war die Karte bisher ein gutes Geschäft. Bei insgesamt 38 Prozent der Karten-Sparer kam man auch mit weiteren Bankprodukten ins Geschäft. Und weil der deutsche Rekordmeister heuer in der Bundesliga auf Platz zwei abrutschte, sparte sich Rampl den Fünf-Prozent-Aufschlag. Ob nun auch die BA-CA Sparkarten für Rapid- oder Austria-Fans herausbringt, ist noch offen . . .

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