WASHINGTON (ag). Auch die USA haben nun ihre Unterstützung für den spanischen Ex-Wirtschaftsminister Rodrigo Rato erklärt, der von der EU für den Chefposten des Internationalen Währungsfonds (IWF) vorgeschlagen worden ist. Wie John Taylor, Staatssekretär im US-Finanzministerium erklärte, wisse er auch von südamerikanischer Unterstützung für Rato.
Am kommenden Dienstag will der IWF über das weitere Vorgehen beraten. Außer Rato haben sich drei weitere Ökonomen beworben: Stanley Fischer, der frühere IWF-Vizechef, derzeit Vizevorsitzender der Citigroup, Andrew Crockett von der Investmentbank J. P. Morgan Chase und Mohamed El-Erian, Fondsmanager bei Pacific Investment. Europa, die USA und Südamerika verfügen über eine komfortable Mehrheit in der Hauptversammlung des Fonds.