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ngstfrei sind die Börsen derzeit keineswegs. Den noch schien es am Mittwoch fast so, als könnten die Sorgen über den steigenden Ölpreise, eine Zinserhöhung in den USA und weitere Terroranschläge ausgeblendet werden.
Die Börsen in Europa konnten trotz des neuen Höchststandes des Ölpreises im New Yorker Handel ihre Kursgewinne halten. Vor allem Telekomwerte standen auf der Gewinnerseite. France Telekom, Deutsche Telekom und Telekom Italia dürften sich auch in einer weniger stark wachsenden Konjunktur gut entwickeln, schreibt Morgan Stanley in einer Studie.
Der deutsche Pharmakonzern Bayer konnte wiederum zulegen, weil der Umsatz laut Medienberichten im April deutlich gestiegen ist. Der DAX-Index legte knapp ein Prozent zu. In Wien war die Aktie der OMV der stärkste Gewinner. Der österreichische Mineralölkonzern konnte wie seine Internationalen Pendants BP, Total und Eni von dem Höhenflug des Ölpreises profitieren.
Die Stimmung Teilnehmer an den US-Märkten war nicht ganz so robust, die US-Indizes pendelten zwischen Verlustzone und Gewinnen hin und her. Auch in den USA zählten Telekom-Konzerne wie SBC Communications zu den größten Gewinnern.