Kiew-Besuch

Sobotka bei Selenskij: Stuft Österreich Holodomor als Genozid ein?

Sobotka beim Treffen mit Präsident der Ukraine Volodymyr Selenskyj
Sobotka beim Treffen mit Präsident der Ukraine Volodymyr SelenskyjThomas Topf
  • Drucken

„Bedingungslose Solidarität“. Österreichische Parlamentarier trafen in Kiew Selenskij und Co. Nur der FPÖ-Vertreter fehlte.

Wien/Kiew. In einem schwarzen T-Shirt mit goldenem Dreizack, dem Wappen der Ukraine, hat Präsident Wolodymyr Selenskij am Dienstagnachmittag eine Gruppe Parlamentarier aus Österreich empfangen. 35 Minuten dauerte die Unterredung im Präsidialamt in Kiew. Auf Wolfgang Sobotka wirkte Selenskij dabei „unglaublich einnehmend“, wie der Parlamentspräsident am Telefon zur „Presse“ sagte.

Sobotka führte eine Delegation an, der auch Helmut Brandstätter (Neos), angehörte, der den „unglaublichen Spirit“ der Ukraine lobte, so wie Christian Oxonitsch (SPÖ), Georg Bürstmayer (Grüne) und Wolfgang Gerstl (ÖVP). Nur Vertreter der FPÖ fehlten. Sie schimpften Zuhause über den „Kriegstourismus“ nach Kiew.

Selenskij dankt mit Tweet

Sobotka sprach von einem „Solidaritätsbesuch“ und dem Versuch, sich ein Lagebild zu verschaffen. Der Österreicher signalisierte auch erneut Unterstützung für Selenskijs Friedensformel, wofür ihm der ukrainsiche Staatschef auf X (vormals Twitter) postwendend dankte. Selenskij erklärte dort auch, er zähle darauf, dass Österreich die Ukraine auf ihrem Weg in die EU unterstützt.


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.