Neue Talente

Angelina Jolie lanciert Mode-Projekt „Atelier Jolie“

Angelina Jolie besucht das „Atelier Jolie“ in New York City.
Angelina Jolie besucht das „Atelier Jolie“ in New York City. Imago / Imago
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Die 48-Jährige will nicht selbst die „große Modedesignerin“ sein, sondern anderen Talenten einen Ort zum kreativen und nachhaltigen Arbeiten bieten.

Oscar-Preisträgerin Angelina Jolie hat der Zeitschrift „Vogue“ ihre Pläne für ein neues Mode-Projekt vorgestellt. Im November will die Schauspielerin und Regisseurin das „Atelier Jolie“ in New York in einem Gebäude eröffnen, in dem einst der US-Künstler Jean-Michel Basquiat (1960-1988) wohnte, wie das Magazin am Mittwoch berichtete. Ihr Ziel sei es nicht, selbst eine „große Modedesignerin“ zu sein, sagte Jolie der „Vogue“.

Vielmehr wolle sie anderen Talenten einen Ort bieten, wo sie kreativ und nachhaltig arbeiten können. Soziale und ökologische Nachhaltigkeit sollen Teil der Firmenphilosophie sein, ebenso wie die Zusammenarbeit mit Künstlern und anderen Kreativen aus aller Welt. Die sechsfache Mutter verwies auf die Mithilfe ihrer Kinder: Besonders Sohn Pax (19) und Tochter Zahara (18) hätten beim Aufbau des Projekts mit angepackt.

Jolie war lange Zeit nicht sie selbst

Die Zusammenarbeit mit Leuten, denen sie vertraue, beschrieb die 48-Jährige als „therapeutisch“, um Dinge in ihrem eigenen Leben zu verändern. Sie fühle sich „ein wenig niedergeschlagen“, räumte der Star ein. Sie sei im vergangenen Jahrzehnt nicht sie selbst gewesen. Doch mehr wolle sie dazu nicht sagen. Vor sieben Jahren habe sie beruflich zurückgesteckt und ihre Teilnahme an Dreharbeiten zeitlich reduziert. Ihre Familie habe sehr unter der Situation gelitten. Sie hätten einen Heilungsprozess hinter sich und arbeiteten noch immer daran, Halt zu finden, sagt Jolie. Zuletzt war sie 2021 in dem Marvel-Film „Eternals“ in der Nebenrolle als Kämpferin Thena zu sehen.

Vor sieben Jahren war Jolies Ehe mit Hollywood-Star Brad Pitt geplatzt. Sie warf dem Schauspieler damals vor, er sei ihr und den Kindern gegenüber handgreiflich geworden. Im Herbst 2016 untersuchte die Polizei den angeblichen Vorfall, letztlich wurden die Ermittlungen gegen Pitt aber eingestellt. (APA/dpa)

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