Wien

Tödliche Angriffe auf Obdachlose: Bleiben die Verbrechen ungeklärt?

Einer der Tatorte in der Brigittenau. Hier wurde am 12. Juli ein Mann mit Messerstichen aufgefunden.
Einer der Tatorte in der Brigittenau. Hier wurde am 12. Juli ein Mann mit Messerstichen aufgefunden. APA/Hochmuth
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Die Ermittlungen dauern an und gehen der Polizei zufolge nach wie vor „in alle Richtungen“. Zwei der drei Opfer, zwei Männer, waren nach den Messerangriffen gestorben. Eine Frau überlebte schwer verletzt.

Nach bisher drei Messerangriffen auf obdachlose Personen in Wien, von denen zwei gestorben sind, gibt es noch immer keine neuen Erkenntnisse. „Die Ermittlungen durch das Landeskriminalamt Wien (LKA, Anm.) dauern an. Den eingelangten Hinweisen wird intensiv nachgegangen. Die Ermittlungen gehen nach wie vor in alle Richtungen“, teilt ein Sprecher auf „Presse“-Nachfrage mit. Und: „Sobald es die Ermittlungen bzw. neue Erkenntnisse zulassen, werden wir das der Öffentlichkeit kommunizieren.“

Wie berichtet wurden nach dem dritten Angriff für hilfreiche Hinweise 10.000 Euro Belohnung ausgesetzt. Den Betrag stellt laut Landespolizeidirektion Wien der „Verein der Freunde der Wiener Polizei“ zur Verfügung. Hilfseinrichtungen wie etwa jene des Fonds Soziales Wien (FSW) und der Caritas stockten zudem ihre Betten auf, damit Obdachlose in der Nacht nicht im Freien schlafen müssen – Angebote, die von den Betroffenen auch angenommen werden.


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