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Maltech: Millionenumsatz mit Arbeitsbühnen

Die beiden Geschäftsführer der maltech Arbeitsbühnen GmbH Gregor Klopf (l.) und Thomas Kumposcht planen bereits ihren nächsten Standort: in Kosice in der Slowakei.
Die beiden Geschäftsführer der maltech Arbeitsbühnen GmbH Gregor Klopf (l.) und Thomas Kumposcht planen bereits ihren nächsten Standort: in Kosice in der Slowakei.maltech
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Mittelbetriebe. Ohne Maltech-Arbeitsbühnen könnten viele Tätigkeiten an Gebäuden und Messeaufbau nicht gemacht werden.

Arbeitsbühnen sind in den verschiedensten Branchen eine absolute Notwendigkeit – eine Nische, in der sich das Salzburger Unternehmen maltech in mehr als 45 Jahren einen ausgezeichneten Namen erarbeitet hat. Was im Jahr 1975 mit zwei Lkw-Arbeitsbühnen begann, ist heute eine mietbare Flotte von mehr als zweitausend Geräten, die an zehn Standorten zur Verfügung stehen. Trotz schwieriger Marktumstände in den vergangenen drei Jahren, vor allem im ersten Pandemiejahr 2020, konnten alle Mitarbeiter im Unternehmen gehalten werden. Geschäftsführer Gregor Klopf: „Auch wenn wir im Jahr 2020 aufgrund der unsicheren Situation für zwei Monate auf Kurzarbeit umgestellt haben, konnten wir unseren Mitarbeitern auch in dieser Zeit den vollen Lohn zahlen.“ Die Pflege der 115-köpfigen Workforce zahlte sich aus: 2022 erzielte maltech einen Umsatz von 26,2 Millionen Euro. „Der Großteil stammt aus unserem Kerngeschäft, der Vermietung unserer mehr als 2000 Arbeitsbühnen und Stapler“, erläutert Klopf. „Hier ist traditionsgemäß der Bau und der Wirtschaftsbau der stärkste Bereich. Unsere Arbeitsbühnen werden beim Bau von jeglicher Form von Hallen eingesetzt, dazu zählen Bau- und Fachmärkte, Logistikzentren, Lagerhallen und im Bereich der Instandhaltung.“

Arbeitsbühnen wie jene von maltech werden in vielen Branchen als effiziente Hilfsmittel und Werkzeuge eingesetzt. Dabei gilt es, das optimale Gerät für jede spezifische Anforderung zur Verfügung stellen zu können. Erst im vergangenen Juni wurde der Mietpark von maltech um eine neue Scherenarbeitsbühne erweitert, die Arbeiten in einer Höhe von bis zu 34 Metern zulässt. Um Hubarbeitsbühnen auch sicher verwenden zu können, hat sich in den vergangenen Jahren das so genannte IPAF-Schulungsprogramm als Standard für die Ausbildung zur Bedienung von Arbeitsbühnen in zahlreichen Ländern etabliert. Maltech bietet Kunden bereits seit mehreren Jahren die Durchführung dieser Schulung an Firmenstandorten oder beim Kunden vor Ort an. Dem Trend zu Digitalisierung und Home-Office folgend, kann der Theorieteil dieser Schulungen als Onlinekurs absolviert werden. Der interaktive Kurs punktet bei Schulungsteilnehmern durch spielerische Elemente und Videos, die zum aktiven Lernen animieren sollen.

Kostensteigerungen

Als Dienstleistungsunternehmen wurde maltech von der Energiekrise nicht so stark betroffen wie andere Branchen und produzierende Betriebe. „Am stärksten haben wir die Erhöhungen im Bereich der Treibstoffpreise und Heizungspreise gespürt“, erinnert sich Klopf. „Da wir unseren Kunden die Mietgeräte mit unseren eigenen, mehr als zwanzig Transportfahrzeugen anliefern, spüren wir die Steigerungen deutlich und es gelingt uns nicht immer, diese Kostensteigerungen in voller Höhe weiterzugeben. Deutlich spürbarer und schmerzhafter sind die mit der Inflation verbundenen Steigerungen bei den Einkaufspreisen der Fahrzeuge und Mietgeräte.“ Zudem steht bei maltech nicht das Problem der Energiekosten im Vordergrund, sondern der Mangel an Fachkräften: „Die größte Herausforderung für die Zukunft wird langfristig das Akquirieren und Erhalten guter Mitarbeiter sein.“

Trotz schwieriger Zeiten blickt man optimistisch in die Zukunft. „Wir setzen auf die Erweiterung und Modernisierung unseres Geräteparks“, lässt Klopf einen Ausblick zu. „Im Jahr 2022 und 2023 wurden insgesamt mehr als 23 Millionen Euro in den Gerätepark und die neu errichtete Niederlassung in Budapest investiert. Der nächste neue Standort wird in der Ostslowakei in Kosice errichtet. Das Grundstück wurde 2022 bereits gekauft und die Baupläne sind bei den örtlichen Behörden eingereicht. Zu Beginn 2024 soll mit dem Bau begonnen und die neue Niederlassung auch eröffnet werden.“ Die geplante Investitionssumme wird sich im Jahr 2024 auf 15 Millionen Euro belaufen.


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