Anhörung

Die neuen Klimachefs der EU-Kommission müssen nachsitzen

Wopke Hoekstra wechselt vom niederländischen Außenamt nach Brüssel.
Wopke Hoekstra wechselt vom niederländischen Außenamt nach Brüssel.APA / AFP / Frederick Florin
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Sowohl der neue niederländische EU-Kommissar Wopke Hoekstra als auch der mit neuen Agenden betreute Vizepräsident Maroš Šefčovič überzeugten die Ausschussmitglieder Insidern zufolge vorerst nicht.

Die beiden neuen Klimachefs der Europäischen Union sind Insidern zufolge im Umweltausschuss des Europaparlaments zunächst durchgefallen. Weder der frühere niederländische Außenminister Wopke Hoekstra als nächster EU-Klimaschutzkommissar noch Maroš Šefčovič, der die gesamte Umweltpolitik der EU koordinieren soll, überzeugten bei ihren Anhörungen die Mitglieder des Ausschusses, wie drei EU-Vertreter der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag sagten.

Einigen Ausschussmitgliedern seien Hoekstra und Sefcovic zu vage geblieben. Beide müssten zusätzliche Details zu ihren Klimastrategien vorlegen und weitere Fragen beantworten. Erst danach solle entschieden werden, ob über die Personalien am Mittwoch abgestimmt werden könne. Beide brauchen jeweils eine Zwei-Drittel-Mehrheit.

Das Europäische Parlament hatte Mitte September grünes Licht für schärfere Klimaziele in der EU gegeben. Demnach müssen bis 2030 erneuerbare Energien für alle EU-Staaten verbindlich schneller als bisher geplant ausgebaut werden. 2030 soll dann 42,5 Prozent der EU-Energie aus erneuerbaren Quellen kommen. Der bisherige Zielwert liegt bei 32 Prozent. (APA/Reuters)

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