Satelliten

Jeff Bezos versus Elon Musk: Rivalen im Weltraum

Amazon-Gründer Jeff Bezos hat auch eine eigene Weltraumfirma, Blue Origin. Im Bild die Enthüllung eines Raketentriebwerks im Jahr 2019.
Amazon-Gründer Jeff Bezos hat auch eine eigene Weltraumfirma, Blue Origin. Im Bild die Enthüllung eines Raketentriebwerks im Jahr 2019.Reuters / Clodagh Kilcoyne
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Amazon schickt Satelliten ins All und will Starlink Konkurrenz machen. Doch noch hat Elon Musk die Nase vorn.

Um 14 Uhr (Ortszeit) soll es am Freitag so weit sein: Amazon will seine beiden Testsatelliten für das Projekt „Kuiper“ in Florida starten. Ziel des Projekts, das sich der Onlinehändler und IT-Konzern mehr als zehn Mrd. Dollar kosten lässt, ist die Bereitstellung von Breitbandinternet aus dem Orbit für Privatkunden. Amazon, die Gründung von Jeff Bezos, will Starlink Konkurrenz machen, dem Satellitennetzwerk von Space X, der Weltraumfirma von Elon Musk.

Es ist ein ungleicher Kampf. Space X, der weltgrößte Satellitenbetreiber, ist deutlich weiter: 5800 Starlink-Satelliten kreisen bereits im Orbit. „Kuiper“ will, wenn der Test funktioniert, sukzessive 3236 Satelliten ins All befördern lassen. Anders als Space X verfügt Amazon aber über keine eigenen Raketen und muss für die Beförderung auf Atlas-V-Trägerraketen von United Launch Alliance, einem Joint Venture von Boeing und Lockheed Martin, zurückgreifen. Mit Space X selbst arbeitet man nicht zusammen. Das hat Amazon bereits die Klage eines Aktionärs eingebracht, der meint, Amazon habe aufgrund der Rivalität zwischen Bezos und Musk die erschwingliche Falcon-9-Rakete von Space X nicht in Betracht gezogen. Amazon weist die Vorwürfe zurück.

Raketen, Medien, Milliarden

Tatsächlich trennt Bezos, der Amazon nicht mehr leitet, aber „Executive Chairman“ ist, und Musk eine jahrzehntealte Feindschaft.

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