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Das „Schaufenster“ vom 7. Juni 2024

Hier finden Sie die gesamte Ausgabe des „Schaufenster“-Magazins, das am Freitag der „Presse“ beiliegt, zum Durchblättern. Diesmal auf dem Cover: Barbi Marković, die über nationalliterarische Zuordnungen und Schreiben im Ausnahmezustand spricht.

Schon wieder ein Ausflug in den Wurstelprater, schon wieder mit Autorinnenbegleitung: Es gab für alle Beteiligten diesmal eine Art Déjà-vu-Effekt mit kleiner Variation. Der Prater hat in diesem Halbjahr ja schon einmal die Hauptrolle in einem „Schaufenster“ gespielt, unter anderem dank eines Texts von Barbi Marković. Und jetzt also schon wieder Marković und der Prater, genauer: die Geisterbahn. Das hat sich so schön angeboten, zur Visualisierung ihres in Leipzig ausgezeichneten Buches „Minihorror“ und der neuen Theaterversion eines Kapitels, „Kitzelmonster“.

Vor Ort hat Marković, die in letzter Zeit so viel zu tun hatte, dass sie seit der Leipzig-Buchmesse in einer „Notfallsituation“ dahinlebt und -schreibt, dann offenbart, dass sie sich im selben Monat schon für das deutsche Fernsehen in einen Geisterbahnwagen setzte. Na gut. Während Christine Pichler dann Barbi Marković fotografierte, unterhielt ich mich kurz mit der Geisterbahnbetreiberin und einer Mitarbeiterin („Am schönsten sind die zwei Sekunden, wenn ich jemanden am Ende erschrecken kann.“). Ich erfuhr, dass man in diesem Beruf etwa drei Tage im Jahr Urlaub machen kann und dass man auf einer Schaustellermesse in Deutschland neue Schreckensszenarien einkaufen kann.

Für einen Besuch auf dieser Veranstaltung wäre sie zu haben, als Reportagenautorin, meinte Barbi Marković dann noch, ehe sie sich unerschrocken zum Zottelgorilla an der Fassade hochschwang. Praktisch, denn das nächste Prater-Special kommt bestimmt.

Ihr Daniel Kalt

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