Theaterkritik

Phädra in der Seifenoper: Missglückte Erstaufführung im Akademietheater

Total verknallt: Athens Königin Phädra (links: Sophie von Kessel) geht mit Persea (Dagna Litzenberger Vinet), der Braut ihres Sohnes, ein tragisches Verhältnis ein.
Total verknallt: Athens Königin Phädra (links: Sophie von Kessel) geht mit Persea (Dagna Litzenberger Vinet), der Braut ihres Sohnes, ein tragisches Verhältnis ein.Marcella Ruiz Cruz
  • Drucken

Tina Laniks österreichische Erstaufführung von „Phädra, in Flammen“ im Akademietheater ist missglückt. Das können selbst Stars des Burgtheaters nicht verhindern. Nino Haratischwilis Drama schwankt zwischen Pathos und Vulgarität.

Der Mond ist blutrot und riesengroß, im Hintergrund der Bühne des Akademietheaters, als am Samstag der Vorhang für Nino Haratischwilis Drama „Phädra, in Flammen“ hochgeht. Auf roter Fläche steht, ebenfalls knallrot, die aus Kreta stammende Phädra (Sophie von Kessel), die einst von Minotaurus-Bezwinger Theseus (Ernest Allan Hausmann) erobert und nach Athen geholt worden war. Dort ist das Königspaar inzwischen ziemlich alt geworden.

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.