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Digitalisierung

IoT: Mit Energie haushalten und Verbräuche im Überblick bewahren

In (fast) allen Prozessen, Unternehmen, Haushalten gibt es Einsparungspotenziale beim Energieverbrauch. Ein umfassendes Energiemonitoring bildet dafür die Grundlage. 

Die Energiewende kommt. Aber sie allein wird nicht ausreichen, um auch die viel zitierte Klimaneutralität zu erreichen. Der Schlüssel dazu ist – neben der Umstellung auf erneuerbare Energien – Energieeffizienz. Die Digitalisierung wird darin eine wesentliche Rolle spielen, wie auch die Österreichische Energieagentur AEA bestätigt – laut dem Bericht „Auswirkungen der Digitalisierung auf Energieverbrauch und Klima in Österreich“ könnten im Jahr 2040 allein durch digitale Technologien bis zu 10 Prozent an Energie ebenso wie an Treibhausgasen eingespart werden. Dazu gehören Mobilitätseinsparungen durch From-Home-Lösungen ebenso wie Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung in Industrie, Landwirtschaft und Infrastruktur.

Den Verbrauch im Blick

Grundlage aller möglichen Einsparungen ist die genaue Analyse des Energieverbrauchs: Welche Prozesse verbrauchen wann wie viel Energie und warum? Das gilt für Kochen und Wäschewaschen zu Hause ebenso wie für die große Industrieanlage. Deshalb setzt man auch zunehmend auf Energiemonitoring-Lösungen, die den Energieverbrauch erfassen und analysieren können. „Umfassendes Monitoring ist die Ausgangsbasis für eine klimaneutrale Zukunft“, ist Christine Neubacher, Energie- und Nachhaltigkeitsverantwortliche bei Magenta überzeugt, gibt aber zu bedenken: „Energiemonitoring alleine bringt noch keine Einsparung, schließlich ist es nur eine Beobachtung. Aber es liefert die Grundlage, um Maßnahmen zu bewerten und um diese dementsprechend sicherstellen zu können .“

Eine Rolle darin spielt das oft zitierte Internet of Things (IoT): „Damit bezeichnen wir die Vernetzung von Gegenständen, von der Waschmaschine über die Produktionsanlage bis zur Straßenbeleuchtung, damit diese selbstständig über das Internet kommunizieren und so verschiedene Aufgaben erledigen können. Geräte erfassen mit Hilfe von Sensoren Informationen, analysieren diese und können entsprechende Aktionen setzen“, erklärt Albert Kubiak, Partner Manager IoT bei Magenta.

Erkenntnisse nutzen

Sind also der Energieverbrauch durchleuchtet und die Einsparungspotenziale erkannt, können Prozesse über IoT verbessert gesteuert werden. Eben dies tut beispielsweise die Stadt Feldkirch seit 2021 erfolgreich bei der Straßenbeleuchtung: Dabei wird nicht mehr nur die Uhrzeit, sondern auch die aktuelle Helligkeit in die Steuerung mit einbezogen, die Laternen leuchten immer dann, wenn es die Lichtverhältnisse laut Norm verlangen. Im Schnitt wird damit eine halbe Stunde pro Tag eingespart. Auf ähnliche Weise können in der Landwirtschaft Bewässerungssysteme optimiert werden. Im Immobilienbereich begleitet IoT idealerweise den gesamten Lebenszyklus: Baustellenlogistik, Gebäudeautomatisierung, Facility-Management und Instandhaltung. „Es gibt keinen Bereich, der nicht von IoT profitieren kann“, so Kubiak. Magenta selbst plant beispielsweise, ausgewählte Shops und Technikstandorte österreichweit zu messen und auf dieser Basis mit Maßnahmen zu optimieren.

Und das Potenzial ist noch lange nicht erschöpft: „Der Einsatz von künstlicher Intelligenz ermöglicht in Zukunft effizientere Vorhersagen“, erklärt Neubacher, „die Entwicklung geht hin zu intelligentem Verbrauch von Strom: Nehmen wir als Beispiele Fotovoltaik oder Windenergie – in diesen Fällen würden Geräte sich automatisch dann einschalten, wenn gerade Energie produziert wird. Voraussetzung ist natürlich, dass man Abläufe genau kennt und auch den Bedarf vorhersagen kann.“

Erste Schritte

Wie gehen Unternehmen also am besten an den nächsten Schritt in der eigenen Energiezukunft heran? Vor der Auswahl der IoT-Lösungen ist es vor allem wichtig, die eigenen Ansprüche und Zielsetzungen zu definieren. Welche Zeit- und Personalressourcen stehen zur Verfügung? Wer wird die Geräte schließlich bedienen und von wo aus? Um mit dem Energieverbrauchsmonitoring über IoT-Geräte zu beginnen, sollten Unternehmen oder Privatpersonen zuerst ihre spezifischen Anforderungen festlegen und dann die geeigneten IoT-Geräte auswählen – dabei stehen Anbieter wie Magenta beratend zur Seite. Gibt es einen Grundstock an gemessenen Daten, wird eine Analyse durchgeführt, auf deren Basis Zielsetzungen und schließlich Maßnahmen festgelegt werden. Gemessen wird natürlich weiterhin, denn auf Basis der neuen Daten können die Maßnahmen bewertet und gegebenenfalls optimiert werden. Denn wie heißt es so schön: „Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung.“

Information

Mehr Informationen zum Thema online unter: magenta.at/business


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