Grenzübergang

Ägypten fürchtet den Exodus aus Gaza

Zerstörte Gebäude im Gazastreifen. Der Krieg dauert bereits knapp eine Woche.
Zerstörte Gebäude im Gazastreifen. Der Krieg dauert bereits knapp eine Woche.Imago / Ahmed Tawfeq / Apaimages
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Der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten ist geschlossen. Wenigstens sollen Hilfsgüter von hier aus schnell die Palästinenser erreichen. Aber die Menschen selbst sollen im Gazastreifen bleiben, so der ägyptische Präsident.

Rafah am südlichen Punkt des Gazastreifens und an der Grenze zu Ägypten ist ein fragiler Grenzübergang. Am Donnerstag kam hier eine erste Hilfslieferung aus Jordanien an, doch ob die Waren den Gazastreifen auch erreicht haben, ist nicht gesichert. In den vergangenen Tagen kam es zu mehreren israelischen Luftangriffen in der unmittelbaren Umgebung des Grenzübergangs – allein an einem Tag wurden zwei Ägypter und fünf Palästinenser verletzt. Rafah ist der einzige Übergang zum Gazastreifen, der nicht von Israel kontrolliert wird. Und für die Menschen in Gaza ist er der einzige potenzielle Weg nach draußen, um den Bombardements zu entfliehen. Doch diese Woche wurde der Grenzübergang geschlossen – für Menschen und für Waren.


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