Warum der Wert des Wassers grob unterschätzt wird

Sieht idyllisch aus, dürstet aber immer öfter und heftiger: der Seewinkel im Burgenland. Trockenlegungen haben den Wasserhaushalt massiv verändert.
Sieht idyllisch aus, dürstet aber immer öfter und heftiger: der Seewinkel im Burgenland. Trockenlegungen haben den Wasserhaushalt massiv verändert.Stefan Schomann
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58 Billionen US-Dollar: Auf diesen Zahl mit zwölf Nullen wird der Wert des Wassers geschätzt. Noch immer viel zu wenig, wie die Autoren einer Studie meinen.

In unseren Breiten jedenfalls ist es selbstverständlich, dass Wasser pritschelt, wenn der Wasserhahn aufgedreht wird. Und das Ärgernis beginnt vor allem dann, wenn wir mit einem Zuviel an Wasser konfrontiert werden – bei Starkniederschlägen etwa oder bei Verheerungen durch Überschwemmungen. Insgesamt wird der Wert von Wasser in Österreich eher gering eingeschätzt.

Das ist ein falsche Zugang – das ist die Schlussfolgerung, die die Autoren einer Studie zitieren, die von der international agierenden Beratungsfirma Dalberg im Auftrag des World Wide Fund for Nature (WWF) erstellt worden ist. Die Zahlen wurden weltweit aus vorhandenen Statistiken zusammengetragen und beziehen sich auf das Jahr 2021.

Fast zwei Drittel der Welt-Wertschöpfung

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