Analyse

Das ÖFB-Team bei der EM: (Un)berechenbares Österreich

Marko Arnautović und David Alaba sind Leithammel und Leistungsträger des ÖFB-Teams.
Marko Arnautović und David Alaba sind Leithammel und Leistungsträger des ÖFB-Teams. APA
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Das ÖFB-Team hat sich unter Ralf Rangnick weiterentwickelt. Ohne seine Schlüsselspieler ist es bei der EM in acht Monaten aber nicht zu Großtaten fähig.

Österreichs Fußballnationalteam hat es also wieder einmal geschafft. Zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal insgesamt nimmt das ÖFB-Team 2024 in Deutschland an einer EM-Endrunde teil. Das Motto der Mannschaft von Ralf Rangnick für das in acht Monaten beginnende Turnier wurde unmittelbar nach dem Schlusspfiff in Baku ausgegeben. „Alles machbar beim Nachbar“ stand auf den für den Erfolgsfall gedruckten Shirts der Spieler.

Aber ist im Sommer 2024 wirklich alles machbar? Die laufende Qualifikation war zweifelsohne der Beleg für einen Reifeprozess. Das Resultat (fünf Siege aus sieben Spielen) muss auch die schärfsten Kritiker zufrieden stimmen, große Klagen sind wahrlich unangebracht. Österreich sammelte die nötigen Punkte, um nichts anderes geht es in der Endabrechnung. Und es lieferte in den direkten Duellen den Beweis, dass es qualitativ besser als Schweden und keine Lichtjahre von Belgien entfernt ist.

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