Endlich ist der Herbst da. Und die Lust auf Suppen steigt. Das Buch gibt Inspiration jenseits der klassischen Kürbiscremesuppe.
Es hat lang genug gedauert, jetzt ist er aber wirklich da: der Herbst. Und während die Gefühle diesbezüglich auseinandergehen, herrscht bei einem Thema wahrscheinlich Einigkeit: Nun beginnt die Suppenzeit. Nur, was tun, wenn einem außer der immergleichen Kürbiscremesuppe nichts einfällt?
Das vorliegende Buch hilft bei der Suche nach Inspiration: von Saubohneneintopf über Winzersuppe, Borscht und gelber Minestrone bis zur Bouillabaisse. Übrigens nicht nur für Herbst und Winter.
Apfel-Kartoffelsuppe
Zutaten: 600 g Kartoffeln, 200 g weiße Zwiebeln, 300 g Sellerie, 6 kleine Äpfel, 5 EL Olivenöl, 2 EL Zucker, Salz, 80 ml Calvados, frittierte Zwiebelringe
Zubereitung: Die Kartoffeln, den Sellerie und die Zwiebeln schälen und in grobe Würfel schneiden. 2 Äpfel ebenfalls schälen und entkernen. Einen Topf mit dem Olivenöl erhitzen und das Gemüse und die Äpfel anschwitzen, ohne dass sie Farbe annehmen. Mit kaltem Wasser aufgießen, bis das Gemüse gerade bedeckt ist. Aufkochen und 1 Stunde abgedeckt köcheln lassen. Die restlichen Äpfel halbieren. Den Zucker und das Salz in eine Pfanne streuen, sodass der Boden gleichmäßig bedeckt ist. Die Apfelhälften mit der Schnittseite nach unten in die Pfanne legen, auf den Herd stellen und langsam erhitzen. Sobald der Zucker zu karamellisieren beginnt, immer wieder mit einem Schuss Calvados ablöschen, bis die Äpfel weich sind. Den Zucker dabei nicht zu dunkel werden lassen. Ist das Gemüse gar, die Suppe mit einem Stabmixer pürieren und mit Salz abschmecken. In Suppenteller schöpfen und mit Äpfeln sowie frittierten Zwiebelringen servieren.
Zum Buch
Suppenkult
Katharina Pflug,
Manuel Kohler
Ars Vivendi Verlag
216 Seiten, 28,90€