Red Bull Salzburg

Bernhard Seonbuchner: Der Großerbe von Wals-Siezenheim

Bernhard Seonbuchner im Stadion Wals-Siezenheim. „Sportdirektor in Salzburg zu sein, ist eine große Ehre.“
Bernhard Seonbuchner im Stadion Wals-Siezenheim. „Sportdirektor in Salzburg zu sein, ist eine große Ehre.“Wildbild/Herbert Rohrer
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Am 1. September trat Bernhard Seonbuchner die Nachfolge von Christoph Freund als Sportdirektor bei Fußballmeister Salzburg an. Ein Gespräch über das Tauziehen um Talente, den Österreicher-Anteil in der Startelf und Champions League im San Siro.

Niemand hatte auch nur eine Vermutung, bevor sich die Meldung am 18. Juli wie ein Lauffeuer verbreitete. Christoph Freund, Mastermind bei Red Bull Salzburg, würde mit Beginn der neuen Saison beim FC Bayern München anheuern. Ein Österreicher als Sportdirektor beim großen FCB? Das war ein echter Paukenschlag – und für Salzburg ein immenser Verlust.

Freund war eine Institution in diesem Verein, eine echte Konstante. Einst von Ralf Rangnick gefördert, übernahm er 2015 die Agenden des Sportdirektors in Wals-Siezenheim. Es war Freund, der Erling Braut Haaland, Dominik Szoboszlai oder Karim Adeyemi ein Engagement in Salzburg schmackhaft gemacht hatte, um später mit den Verkäufen dieser Spieler Millionen in die Vereinskasse zu spülen. Während die Konkurrenz in Österreich noch rätselte, ob der Abgang von Freund Salzburg völlig unvorbereitet ins Chaos stürzen könnte, präsentierte der Abomeister am Folgetag mit Bernhard Seonbuchner schon einen Nachfolger aus den eigenen Reihen.

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