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Internet of Things

Als die Dinge sprechen lernten

Die Ideen für eine nachhaltige Zukunft sind vielfältig. Bei der (Weiter-)Entwicklung von neuen Technologien und Lösungsansätzen ist es essenziell, einen genauen Überblick über Funktion und Effizienz zu behalten. Das Internet of Things macht es möglich.

Kommunikation ist das größte Tool zur Problemlösung, das die Menschheit jemals entwickelt hat. Es ist nur logisch, diese Kommunikation von der zwischenmenschlichen Ebene auch auf die Dinge und Technologien auszuweiten, mit denen wir uns im Alltag umgeben. Und dass diese Dinge eben auch miteinander kommunizieren. Das – kurz gesagt – ist das Internet of Things. Die Einsatzmöglichkeiten sind so vielfältig wie die der Sprache. Wenig verwunderlich also, dass Telekommunikationsanbieter wie Magenta diesen Bereich der Kommunikation für sich entdeckt haben und Kunden und Partnern zugänglich machen.

Ein wesentliches Einsatzgebiet des Internet of Things ist im Bereich der Nachhaltigkeit – denn es erlaubt nicht nur Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung, sondern auch die Entwicklung völlig neuer Technologien, die eine nachhaltige Zukunft ermöglichen können.

Ein E-Auto ist nur so gut wie die Batterie

Wie beispielsweise bestimmt man den Wert eines gebrauchten E-Autos? Diese Frage stellt sich auch Wolfgang Berger bei seiner Suche – die Antwort: über den Zustand der Batterie. Nur wie stellt man diesen fest? Weil darauf bisher niemand eine Antwort hat, findet Berger eine und gründet gemeinsam mit Nikolaus Mayerhofer das Start-up AVILOO. Mit der AVILOO Box, die jeder bequem im Internet bestellen kann und die im Inneren des Fahrzeugs angeschlossen wird, kann eine Analyse des Batteriezustandes gemacht werden. Die Herausforderung: Während der Testfahrt müssen große Datenmengen in Echtzeit übertragen und ausgewertet werden: „Wir setzen selbst entwickelte Algorithmen und Machine Learning ein, um aus den übermittelten Daten den Gesundheitszustand der Batterie zu berechnen. Bei einer Stunde Fahrt fallen pro Fahrzeug bis zu 1 Million Datenpunkte an“, erklärt Berger. Dafür nutzt AVILOO IoT-Sim-Karten von Magenta Business. Als Unternehmen der Deutschen Telekom hat Magenta den Vorteil eines großen internationalen Netzwerks. Für AVILOO definitiv ein großer Vorteil, denn man hat mit dem Konzept die ganze Welt im Auge.

Smart Parken in Klagenfurt

Um das Thema Mobilität dreht sich auch das zweite Beispiel – oder besser gesagt, um deren Einschränkung. Der durchschnittliche Deutsche verbringt rund 41 Stunden im Jahr mit der Parkplatzsuche. Man darf annehmen, dass es in Österreich nicht sehr viel anders sein wird. Nicht nur kostet das Zeit und Nerven, es verursacht auch unnötige Emissionen. Eine effiziente Parkraumorganisation ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil der Klimastrategie der Stadt Klagenfurt: „Die nachhaltige Verlagerung des Individualverkehrs auf klima- und ressourcenschonende Mobilitätsformen sowie die effiziente und nachhaltige Nutzung von bestehenden (Flächen-) Ressourcen, ist fundamental für die Erreichung der Klimaziele bis 2030. Genau hierfür braucht es innovative und smarte Systeme zur Parkraumbewirtschaftung und Parkraummanagement“, sagt Markus Letter, Mitarbeiter der Abteilung für Klima- und Umweltschutz bei der Stadtverwaltung Klagenfurt.

Den Anfang machen 39 Parkplätze in der Innenstadt, die mit Smart-Parking-Sensoren von Magenta Business ausgestattet wurden und Daten über die Nutzung liefern: „Anhand der installierten Sensorik erhalten wir nun Einblicke in die durchschnittliche Parkdauer der Autos, die Auslastung der Parkplätze sowie die Fluktuation der Fahrzeuge am Standort ist“, sagt Letter. Über ein Dashboard können die Sensoren eingesehen und die erhobenen Daten von der Stadt ausgewertet werden. Bis die Sensoren installiert und kalibriert waren, standen die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung immer in Kontakt mit Magenta Business, erzählt Letter. „Eine Herausforderung war unter anderem auch, die Sensoren an der richtigen Position anzubringen, ohne den Straßenbelag zu beschädigen und für Unebenheiten im Straßenbild zu sorgen. Darüber hinaus mussten die neuen Sensoren entsprechend kalibriert werden, damit sie auch unterschiedlich hohe Autos korrekt erkennen konnten. Es ist unglaublich, wie viele hohe SUV mittlerweile das Straßenbild in urbanen Gebieten prägen“, führt Letter weiter aus. Das Projekt ist nun in vollem Gange und die Stadtverwaltung kann die gewünschten Daten erheben und die Bevölkerung über freie Parkplätze informieren.

„Die Zukunft hat keine Emissionen“

Dieses Leitbild hat sich Kappa Filter Systems auf die Fahnen geschrieben. Mit Lösungen für Abluft-, Raumluft- sowie Energietechnik, Heizen und Kühlen beschäftigt sich das Unternehmen seitdem mit den relevanten Themen der Zukunft. Ein wesentlicher Innovationstreiber ist dabei die Digitalisierung, wodurch natürlich aber auch Herausforderungen entstehen, wie Head of Marketing Maximilian Hauer erklärt: „Unsere Systeme und Anlagen entwickeln sich zunehmend zu hochtechnologischen und komplexen Netzwerken. Dabei kommunizieren Sensoren und Aktoren, die oft über hunderte Meter verteilt sind, miteinander. Sie steuern, regeln und optimieren im Millisekundenbereich umfangreiche Automatisierungen. Die herausragende Stabilität und Verschlüsselung der sensiblen Daten sind uns deswegen besonders wichtig.“

Kappa entwickelte aus diesem Grund inhouse eine geräteunabhängige Software namens „Scopic“. Das Tool macht diese unkomplizierte Abfrage der Daten möglich. Der Kunde kann dadurch mit verschiedenen Endgeräten wie Smartphone, Laptop oder Tablet darauf zugreifen. Vor allem die Datenmenge in Kombination mit der Verschlüsselung sorgte im Laufe des Entwicklungsprozesses immer wieder zu Verbindungsabbrüchen – durch die Partnerschaft mit Magenta Business konnte schließlich Abhilfe geschaffen werden: über eine VPN-Security-Plattform sind nun Maschinen, Anlagen und Leitstellen flexibel miteinander verbunden, das ganze wird über einen IoT-Tarif organisiert und abgerechnet.

Information

Mehr zu den IoT-Lösungen von Magenta finden Sie hier.


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