Frag den Vizekanzler

Werner Kogler: „Dafür habe ich mich früher angekettet“

„Die ÖVP lässt sich oft viel besser bewegen, als man glaubt“: Vizekanzler Werner Kogler (Grüne).
„Die ÖVP lässt sich oft viel besser bewegen, als man glaubt“: Vizekanzler Werner Kogler (Grüne).Akos Burg
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„Die Presse“ hat junge Menschen gefragt, was sie von Werner Kogler wissen wollen. Der Vizekanzler antwortete – und sprach über offene Versprechen der Regierung, seine „Schlepperrolle“ in Hainburg und Ivica Vastić.

Welches Ziel war das eine und erste, das Sie dazu bewegt hat, Politiker zu werden? anja_blamauer, Instagram

Werner Kogler: Umweltschutz und Wirtschaften unter einen Hut zu bringen. Es bewegt mich seit meiner Schulzeit und später an der Uni, wie man Umweltschutz und vernünftiges Wirtschaften gemeinsam sehen und Widersprüche auflösen kann. Bei der Matura habe ich ein Plädoyer geschrieben, warum es auch in Österreich eine Grünpartei braucht. 

Was würden Sie beruflich machen, wenn Sie nicht Politiker wären? bettigrml, Instagram

Ich wäre wohl in Lehre und Forschung in der Umweltökonomie tätig. Als Umweltökonom bin ich ja ausgebildet worden.

Hackelt der auch was? wiener.schlawiner, Instagram

Individuelle Betrachtungsweise. Dieser Job geht von früh bis spätabends, und das gilt auch für Kollegen in Regierung, Parlament, Landesregierungen bis hin zum Bundespräsidenten. Vor 22 Uhr ist selten Schluss.

Frag den Vizekanzler

Was wollen junge Menschen von der Regierungsspitze wissen? „Die Presse“ rief anlässlich des Schwerpunkts zum Nationalfeiertag auf ihren Social-Media-Kanälen unter 35-Jährige dazu auf, Fragen zu nennen, mit denen schließlich ein Interview mit dem Vize­kanzler geführt wurde.

Wie erklären Sie die meiste Bodenversiegelung trotz Grünen in der Regierung? naber.johannes, Instagram

Ganz einfach: Die Zuständigkeit ist größtenteils bei den Bundesländern. Wir arbeiten mit den Kollegen der Bundes-ÖVP daran, harte Ziele zur Reduktion von Bodenverbrauch vorzugeben. Das scheitert bisher an den Ländern, die blockieren. Es ist also kein Match in der Regierung, sondern mit den Ländern. Und ich kann gut verstehen, woher die Frage kommt: Das ist eines der drängendsten Probleme in Österreich, Bodenschutz ist ja auch Hochwasserschutz, Klimaschutz und Artenschutz. 

Die Presse: Nachfrage: Kommen neue Bodenschutzregeln noch in dieser Periode?

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