Beistelltisch

Es gibt Möbel, die stehen nie im Zentrum

Diamante von Edra. Transparentes Polycarbonat funkelt diamantengleich nach einem Entwurf von Jacopo Foggini. 
Diamante von Edra. Transparentes Polycarbonat funkelt diamantengleich nach einem Entwurf von Jacopo Foggini. Edra
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Gerade Sofas holen sich gern ästhetische Akzente an ihre Seite.

Der Rand ist ihr angestammter Platz. Das deklariert allein schon der Name der Typologie: „Side Table“ liest man da in internationalen Katalogen. „Beistelltisch“ würde man auf Deutsch ein wenig ungelenker dazu sagen. Für alle gilt jedenfalls: Für die große freie Bühne des Wohnraums hat sie das Design nicht gemacht. Vielmehr überträgt man ihnen gern ästhetische Assistenzdienste. Denn ohne Beigestelltem würde manch singulärer Sessel oder manch einsames Sofa allzu allein wirken: Vor allem weil auch die Mitte nur glänzen kann, wenn die Ränder mitstrahlen. Selbst Polstermöbelspezialisten wie Moroso stellen deshalb in ihren Kollektionen auch gern den Sofas manche Randfigur zur Seite: wie in diesem Fall „Magiafuoco“. Aber auch an den Rändern der Räume fühlen sich Side Tables wohl. Vor allem, wenn sie in der Höhe als Konsolentische durchgehen. Wie bei „Oto“ von Mattiazzi etwa.

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