Gastbeitrag

Ukraine-Krieg treibt viele in die Doppelbesteuerung

Das russische Finanzministerium greift im Zuge des Ukraine-Kriegs verstärkt auf Einkünfte von Ausländern zu.
Das russische Finanzministerium greift im Zuge des Ukraine-Kriegs verstärkt auf Einkünfte von Ausländern zu. Imago / Sergei Fadeichev Via Www.imago-images.de
  • Drucken

Wladimir Putin setzte Teile des Doppel­be­steu­erungs­ab­kom­mens mit Österreich aus, hei­mi­sche Firmen bekommen es in Russland zu spüren.

Der Krieg in der Ukraine hat nicht nur dramatische persönliche Folgen für die davon betroffenen Menschen, sondern führt mitunter auch im steuerlichen Bereich zu Änderungen und Fragestellungen.

Österreich hat mit einer Vielzahl an Staaten, darunter Russland, Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) abgeschlossen. Diese verhindern, dass grenzüberschreitend tätige Personen sowohl in Österreich als auch im Ausland und somit doppelt besteuert werden. Präsident Wladimir Putin entschied sich am 8. August 2023, DBA mit 38 „unfreundlichen“ Staaten auszusetzen, wovon Österreich und zahlreiche andere EU-Mitgliedstaaten betroffen sind. Die mit diesem Beschluss einhergehende Suspendierung könnte weitreichende Folgen für österreichische Unternehmen haben, die weiterhin nicht sanktionierte Geschäftstätigkeiten in Russland aufrechterhalten.

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.