Hat etwas Alpines: Ainhoa, gerade noch auf der französischen Seite des Baskenlandes.
Im Baskenland

Ein Stückerl Pyrenäen, ein Happen Pintxos

Künstler oder einfach cool: Baskenmütze kann jeder tragen. Die Euskaldunak, so nennt sich das Volk am Golf von Biskaya, haben nicht nur viel drunter, sondern auch viel drauf: Kaixo Euskadi – hallo, Baskenland!

Die Spanier sagen Vascos zu ihnen, die Franzosen Basques, doch so einfach ist es nicht. Denn das Baskenland gibt es eigentlich gar nicht, sucht man in politischen Karten administrative Grenzen. Irgendwie beginnt es am Ardour, dem Fluss, der das französische Baskenland von den Kiefernmooren Aquitaniens trennt, und endet auf der spanischen Seite am Ebro. Das Gebiet ist etwas größer als Niederösterreich und hat sieben Provinzen. Vier (Navarra, Guipuzcoa, Vizcaya, Alava) liegen in Spanien, drei in Frankreich (Labourd, Basse Navarre, Soule).

Das südliche Baskenland ist fünfmal größer als das französische, das Iparralde („auf der nördlichen Seite“) genannt wird. Dort gibt es prächtige Schaudörfer und schmucke Gehöfte, weiß getüncht, mit ornamentalen Türstürzen und Balken in den Regionalfarben Rot und Grün: Ascain etwa oder Aionha an der spanischen Grenze, ein halbes Jahr umrahmt von den Schneegipfeln der Pyrenäen.

Mit Geld und Golfschläger

Am Atlantik zwischen St. Jean-de-Luz und Biarritz liegen Seebäder: Dort gibt sich die Elite seit Jahrhunderten ein Stelldichein. Man wartete in barocken Palazzi auf die Hochzeiten, wie Maria Theresia im Maison Pinfante oder Ludwig XIV. im Maison Louis XIV.

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