Anleihen

Werden neue EU-Standards zur Triebfeder für Green Bonds?

Auch Kanada zählt zu den Ländern, die Green Bonds emittieren.
Auch Kanada zählt zu den Ländern, die Green Bonds emittieren. APA / AFP / Andrej Ivanov
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Nachhaltigkeit. In der EU treten bald neue Standards für grüne Anleihen in Kraft. Das sehen Experten als wichtige Stütze für den Markt, in den auch Privatanleger investieren können.

Wien. Die Finanzierung der grünen Wende gewinnt an Dynamik. Ein guter Teil der notwendigen Gelder stammt dabei von sogenannten Green Bonds. Das Besondere an diesen Papieren: Die Erlöse aus grünen Anleihen dürfen nur für Umweltprojekte eingesetzt werden. Damit auch die Anleger einen Überblick über die Projekte bekommen, müssen die Vorhaben im Emissionsprospekt angeführt sein. Im Idealfall lassen die Emittenten die Projekte auch von externen Ratingagenturen, die auf Nachhaltigkeit spezialisiert sind, überprüfen.

Die Historie solcher Papiere reicht dabei ein gutes Stück zurück. „Die Europäische Investitionsbank emittierte 2007 mit ihrem Climate Awareness Bond die weltweit erste grüne Anleihe“, sagt Philipp Finter, Experte für ESG Integration & Research beim deutschen Vermögensverwalter Metzler Asset Management. Seither ist der Markt fulminant gewachsen. 2021 erreichte das Emissionsvolumen laut Angaben der Climate Bond Initiative mit rund 600 Milliarden Dollar ein Rekordhoch, sank im Vorjahr aber aufgrund der allgemeinen Marktturbulenzen. 

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