Ikonen der österreichischen Küche

Joschi Walch: Gastgeber mit Appetit aufs Neue

Joschi Walch (rechts) mit Julian Stieger
Joschi Walch (rechts) mit Julian StiegerStiplovsek Dietmar
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In Zug bei Lech hat es Joschi Walch geschafft, den Gasthof Rote Wand, in den man einst vor allem zum Fondue-Essen ging, zum Gourmethotel hochzujazzen: der besten Ess-Adresse der Region.

Ein wunderschönes, zurückhaltend restauriertes, altes Haus in einem winzigen Ort am Arlberg, ein kleines Schild als Hinweis, dass es zu Essen und zu Trinken gibt. Es handelt sich um ein ehemaliges Schulhaus. Statt Schulmilch gibt’s im Erdgeschoß Champagner und eine Reihe essbarer Annehmlichkeiten. Dann geht es zum Geschmacksunterricht in den ersten Stock, statt einer Schiefertafel wartet auf die Gäste eine blank geputzte Küche, hufeisenförmig um diese ein Tresen mit Sitzgelegenheiten: der Chef’s Table im Schualhus, zurzeit Vorarlbergs erstes Restaurant, eines der besten Österreichs.

Schuld an allem ist Marc Veyrat. Der französische Küchenchef und seine Ferme de Mon Père waren es, die dem jungen Hotelier und erfolgreichen Caterer Joschi Walch einst sein Erweckungserlebnis bescherten. „Ich hatte von diesem Koch gelesen, der als erster Koch im französischen ,Gault Millau‘ nicht 19 von 20 Punkten, sondern 20 von 20 Punkten erreicht hatte. Das wollte ich mir anschauen und fuhr mit meiner Frau dahin.“ Das Erlebnis war niederschmetternd und beflügelnd zugleich. Und bewirkte, dass sich der quirlige junge Hotelier und Unternehmer ein Ziel setzte, das er seither mit der Gelassenheit und Präzision eines Scharfschützen anvisiert.

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