Über Geld spricht man

Matteo Thun: „Der Staat gibt gar nichts zurück“

Clemens Fabry
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Matteo Thun ist einer der bedeutendsten Architekten Italiens. Mit der „Presse“ sprach er über das Sakrileg des Unternehmertums, die Zerstörung der Alpen und warum Italiener nichts vom Staat zu erwarten haben.

Die Presse: Sind Sie Künstler oder Unternehmer?

Matteo Thun: Ich bin Unternehmer, ich leite einen mittelständischen Betrieb.

Viele Künstler, Architekten wehren sich gegen den Begriff Unternehmer. Auch Bauern tun das.

Ich weiß, ich komme aus Südtirol.

Aber Südtirol hat sich doch in den vergangenen Jahrzehnten sehr gemausert.

Wenn Sie mit „gemausert“ die Prostitution an den Gast aus dem Norden meinen, dann schon.

Das ist aber ein hartes Urteil. Man kann Tourismus betreiben, ohne sich zu prostituieren.

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