Eine 77-Jährige und ein 13-Jähriger werden von der Gruppe „Islamischer Jihad“ in einem dreiminütigen Video vorgeführt. Ob sie freikommen, ist unklar.
Hanna Katsir sitzt in einem Rollstuhl, hinter ihr eine weiße Wand. Am 7. Oktober wurde die 77-Jährige aus dem Kibbuz Nir Oz entführt. Genauso wie ein 13-Jähriger Junge, der ebenfalls von den bewaffneten Arm der palästinensischen Gruppe „Islamischer Jihad“ verschleppt wurde. Diese stellte nun ein drei Minuten langes Video online, in dem beide zu sehen sind. Die beiden würden frei gelassen, wenn die israelische Seite auf nicht näher bekannte Bedingungen der Gruppe eingehen würde.
Die israelische Armee sprach von einem „Lebenszeichen“, verurteilte das Video aber auch als „psychologischen Terror“. In dem Video kritisieren die beiden Geiseln den israelischen Premier Benjamin Netanjahu. Ob sie dabei von einem Skript ablesen, ist nicht zur erkennen. Das israelische Militär sagt, dass derzeit 242 Menschen im Gaza-Streifen als Geiseln gehalten werden. Vier wurden bisher freigelassen, eine wurde von israelischen Soldaten befreit. Derzeit laufen Verhandlungen, um die restlichen Geiseln zu befreien. Die Behörden der Hamas behaupten, rund 50 Geiseln seien durch die israelischen Angriffe gestorben. (red)