Literatur

Der exzentrische Herr Tesla

Beschreibt die Triumphe und Höllen eines Jahrhunderts: Alida Bremer, geboren 1959 in Split.
Beschreibt die Triumphe und Höllen eines Jahrhunderts: Alida Bremer, geboren 1959 in Split.Foto: Thomas Mohn
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Alida Bremers Roman „Tesla oder Die Vollendung der Kreise“ spannt einen Bogen vom Anfang des 20. Jahrhunderts über die Kriege Europas bis zum Zerfall Jugoslawiens. Ein Leseerlebnis.

Die aus Kroatien stammende, in Deutschland lebende Autorin Alida Bremer erzählt die Geschichte des nach New York ausgewanderten, berühmten Elektrotechnikers und Erfinders Nikola Tesla, Sohn einer serbisch-stämmigen Familie aus dem Dorf Smiljan. Teslas noble Erscheinung wird durch die bewundernden Augen zweier Emigranten geschildert, die sich in den USA zu etablieren versuchen: des Italieners Ernesto und des Kroaten ­Anton.

Antons reales Vorbild hieß Ante Matijaca, ihm war ein langes Leben beschieden, von 1888 bis 1978. Matijaca, neben Tesla die Leitfigur des Romans, wird ein erfolgreicher Arzt in New York. Ernesto, mit Nachnamen Chiaro, versucht sich – wenig erfolgreich – im dramatischen Genre.

Spuren im Gedächtnis einer Zeitzeugin

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