Industriepolitik

Strategische Rohstoffe: Kampfansage der EU an China

In der bolivianischen Salztonebene Salar de Uyuni befinden sich große Lithium-Vorkommen.
In der bolivianischen Salztonebene Salar de Uyuni befinden sich große Lithium-Vorkommen.Xeni4ka
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Die EU einigt sich auf Schritte, um durch ihren Rohstoffmangel politisch weniger erpressbar zu werden.

Brüssel. Keine acht Monate nach der Vorlage eines Vorschlages für ein EU-Gesetz zu kritischen Rohstoffen einigten sich das Europaparlament und der spanische EU-Ratsvorsitz in der Nacht auf Dienstag. Diese Verordnung soll dafür sorgen, dass Europa seine zusehends bedrohliche Abhängigkeit – allen voran von China – bei der Beschaffung jener Rohstoffe senkt, die für die Klimaneutralität, die Digitalisierung und die militärische Aufrüstung unerlässlich sind.

Das Gesetz listet zu diesem Zweck 34 Rohstoffe auf, die als „kritisch“ gelten. 17 von ihnen werden zudem als „strategisch“ bewertet. Das heißt, dass der Bedarf nach ihnen in der Einschätzung der EU in den nächsten Jahren exponentiell wachsen dürfte, ihre Produktion sehr aufwendig ist, wodurch sich ein größeres Risiko für Versorgungsengpässe ergibt. Lithium, Kobalt, Nickel, Mangan, Kupfer und Aluminium zählen dazu.

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