Umfrage

Großteil ist zufrieden mit Work-Life-Balance

Vater mit Kindern im Home-Office
Vater mit Kindern im Home-Office len4ik
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Acht von zehn Befragten haben eine gute Work-Life-Balance, die von Homeoffice und flexiblen Arbeitszeiten positiv beeinflusst wird.

Rechtzeitig mit der Arbeit aufzuhören, ins Fitnessstudio oder zu Freunden zu gehen. Eine Feier zu genießen oder sich um den Haushalt zu kümmern. Immer mehr Menschen legen Wert darauf, eine gute Balance zwischen den beruflichen und privaten Aktivitäten zu pflegen. Mit der Umsetzung scheinen sie recht zufrieden zu sein, wie eine aktuelle Umfrage der Jobplattform hokify unter 1.100 Befragten zeigt. 35 Prozent haben eine sehr gute Work-Life-Balance, für weitere 45 Prozent ist die Balance zwischen Arbeit und Freizeit gut. Im Gegensatz dazu haben nur 14 Prozent aller Befragten eine schlechte Work-Life-Balance, für sechs Prozent ist sie sogar sehr schlecht.

Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass 78 Prozent derer, die eine sehr gute Work-Life-Balance haben davon profitieren, ihre Arbeit frei einteilen und von Zuhause aus erledigen zu können. Umgekehrt sind jene, die keine gute Work-Life-Balance haben, an strikte Arbeitszeiten gebunden. „Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Möglichkeit, zeitlich und örtlich unabhängig zu arbeiten, positiv auf die Work-Life-Balance auswirkt. Dieser Benefit muss bei der Ausschreibung von offenen Stellen klar kommuniziert werden – die Hälfte der Befragten bewirbt sich nur mehr auf Jobs, die einen flexiblen Arbeitsalltag ermöglichen“, sagt Karl Edlbauer, Co-Founder und Geschäftsführer von hokify.

Alternative zu Homeoffice gefragt

In der Debatte rund um Homeoffice und Work-Life-Balance werde oft vergessen, für wie viele Beschäftigte dieser Benefit nicht in Aussicht gestellt wird. Während ein knappes Drittel regelmäßig im Homeoffice arbeitet, ist für ein weiteres Drittel der Befragten Homeoffice aufgrund ihres Jobs einfach nicht möglich. Ebenso können sich 23 Prozent ihre Arbeitszeit aufgrund ihrer Tätigkeit nicht frei einteilen.

„Sind flexible Arbeitszeiten und Homeoffice keine Option, müssen andere Maßnahmen gesetzt werden, um den Arbeitsalltag zu erleichtern. Kinderbetreuung, kostenlose Verpflegung und Wohnmöglichkeiten in der Nähe des Arbeitsplatzes sind beispielsweise Maßnahmen für eine bessere Work-Life-Balance. Auch Flexibilität, soweit sie eben möglich ist, beispielsweise durch Rücksichtnahme auf Bedürfnisse bei der Dienstplanerstellung, ist ein wichtiger Punkt”, empfiehlt Edlbauer.

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