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Von Putins Gnaden: Warum wir noch immer so viel russisches Gas beziehen, aber mehr dafür zahlen

Auf Österreich kann sich der russische Machthaber und Kriegstreiber wohl noch länger als verlässlichen Gas-Abnehmer verlassen.
Auf Österreich kann sich der russische Machthaber und Kriegstreiber wohl noch länger als verlässlichen Gas-Abnehmer verlassen.Reuters / Sputnik
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In guten wie in schlechten Zeiten – Österreich ist und bleibt ein treuer Abnehmer von russischem Erdgas. Warum wir uns nicht von der Abhängigkeit Russlands lösen können und wieso sich die USA wegen des LNG-Booms an den globalen Energiemärkten die Hände reiben.

Die gute Nachricht zuerst: Der österreichische Gas-Verbrauch ist im laufenden Jahr einmal mehr deutlich nach unten gegangen. Wir haben heuer sogar 20 Prozent weniger Gas verbraucht, als noch letztes Jahr. Das liegt neben dem milden Wetter vor allem – weniger erfreulich – an der schwächelnden Industrie.

Einer Recherche von „Presse“-Wirtschaftsredakteur Matthias Auer fließt ungebrochen viel russisches Erdgas nach Österreich – allen politischen Bekundungen zum Trotz, die Abhängigkeiten zu reduzieren, als wäre nie etwas passiert. Warum der Abschied von Moskau nicht glückt, was das für den Gaspreis hierzulande bedeutet und warum die USA sich angesichts der neuen Situation auf dem globalen Energiemarkt die Hände reiben.

Gast: Matthias Auer
Host: David Freudenthaler
Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger

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