Umweltgifte

Die „Unkaputtbaren“ aus dem Labor – der Kampf gegen die „forever chemicals“ wird lang und zäh

Selbst bei klarem Trinkwasser ist Vorsicht angesagt: Es könnte PFAS enthalten - „forever chemicals“.
Selbst bei klarem Trinkwasser ist Vorsicht angesagt: Es könnte PFAS enthalten - „forever chemicals“.APA / Hubert Link
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Nicht einmal die Zahl ist sicher, geschweige denn eine verlässliche Methode, sie loszuwerden. Aber: Zumindest das Wissen um die Jahrhundert-Chemikalien wird gebündelt.

Noch Jahre, möglicherweise Jahrzehnte werden vergehen, ehe das Problem dieser gefährlichen Chemikalien gelöst ist. Es geht um Chemikalien, die seit Jahrzehnten in Verwendung sind, die wegen der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in vielen Labors nahezu rückhaltlos Lob geerntet hat. Diese Zeiten sind nun vorbei, denn mittlerweile hat sich herausgestellt, dass die „per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen“ (PFAS) ein erhebliches Schadpotential haben.

Wie vertrackt die Situation ist, zeigt ein Workshop des Umweltbundesamts am Freitag in Wien deutlich. Maria Wiesauer, Leiterin der Trinkwasseraufsicht und PFAS-Beauftragte des Landes Oberösterreich, schildert was geschah, nachdem vor nicht einmal einem Jahr die langlebigen Chemikalien im Grundwasser um Leonding erstmals festgestellt worden sind.

Zehnfache Konzentration

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