DFB-Team

Julian Nagelsmann: Deutschlands nächster Hoffnungsträger

Julian Nagelsmann (in Weiß) tüftelt am deutschen Masterplan für die EM 2024.
Julian Nagelsmann (in Weiß) tüftelt am deutschen Masterplan für die EM 2024.Federico Gambarini / DPA
  • Drucken

Auf Julian Nagelsmann lastet der Druck einer ganzen Nation, vor allem bei der EM 2024 wird schier Unmögliches von ihm erwartet. Warum der Glaube an den neuen DFB-Teamchef trotz Enttäuschungen wie dem 2:3 gegen die Türkei so groß ist und was am Dienstag beim Freundschaftsspiel in Wien passieren wird.

Mit 20 Jahren stand Julian Nagelsmann vor dem Nichts. Sein Traum von der Karriere als Fußballer platzte für den damaligen Kicker der zweiten Mannschaft des FC Augsburg aufgrund einer Knieverletzung, im selben Zeitraum verlor er seinen Vater. Doch der heute 36-Jährige kämpfte sich zurück – und eine ganze Nation erwartet im nächsten Jahr nicht weniger als ein Sommermärchen unter seiner Führung. Deutschland lechzt nach einer erfolgreichen Heimeuropameisterschaft. Der dafür installierte neue Teamchef soll es ermöglichen.

Wie Jürgen Klinsmann, der Vater des Sommermärchens bei der Heim-WM 2006, weiß auch Nagelsmann seine Spieler zu motivieren – mit durchaus besonderen Maßnahmen. Beim Aufwärmen dröhnt etwa das Lied „Erfolg ist kein Glück“ von Rapper Kontra K über den Platz. Die Devise des Neo-Coaches wird zur Marschroute für Deutschland. „Es war erfrischend, es war etwas anderes“, befand Stürmer Niclas Füllkrug.

Gegen Türkei nützte es trotzdem nichts. Die so stolze und zuletzt so oft gekränkte Fußballnation erlitt einen herben Rückschlag. Das 2:3 in Berlin, untermalt von einem gellenden Pfeifkonzert, weil die türkischen Anhänger in der Übermacht waren bei „ihrem“ Heimspiel, stimmt nachdenklich. Nur der Trainer lässt sich nicht beirren.

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.