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„The Moerz“: Österreicherin Alissa Mörz vom Weltverband als Turnelement-Erfinderin bestätigt

Alissa Mörz zeigte es vor.
Alissa Mörz zeigte es vor.Ulrik Pedersen
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Bücksprung mit ganzer Drehung zur Liegestütz-Beugelandung heißt „The Moerz“: Alissa Mörz findet als fünfte Österreicherin Aufnahme mit ihrer eigenen Technik im Weltverband FIG.

Der Bücksprung mit ganzer Drehung zur Liegestütz-Beugelandung im Kunstturnen heißt ab sofort „The Moerz“. Wie Österreichs Turnverband am Montag bekannt gab, wurde Alissa Mörz vom Weltverband FIG als Erfinderin von ihrem zum ersten Mal bei einem Großereignis gezeigten Turnelement bestätigt. Die 21-jährige Burgenländerin hatte das Element bei der EM in diesem Jahr in Antalya gezeigt.

„Es ist eine große Ehre. In unserem Sport geht es meistens nur um Medaillen und Platzierungen, aber ein eigenes Element erfunden zu haben, ist eine wirklich coole Errungenschaft mit Langzeiteffekt“, sagte Mörz, deren Vater Michael Mörz zwischen 2005 und 2007 zwölf Einsätze in Österreichs Fußball-Nationalteam absolvierte.

Der FIG veröffentlichte insgesamt neun neu anerkannte Elemente, vier bei den Frauen - u.a. von US-Star Simone Biles - und fünf bei den Männern. Vor Mörz hatten es vier weitere österreichische Turnerinnen und Turner namentlich in die internationalen Wertungsvorschriften geschafft: Birgit Schier am Stufenbarren 1993, Thomas Zimmermann mit einem Sprung über den Tisch 2001, Marco Baldauf 2015 am Reck und Tanja Gratt, deren Stufenbarren-Abgang-Variationen 2017 nachträglich ihrem Namen zugeordnet wurden.

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