Wohngeschichte

Architektin Caroline Notté: Magie für jeden Raum

Methode: Quer durch die Stilistiken, quer durch die Epochen. Und es wirkt.
Methode: Quer durch die Stilistiken, quer durch die Epochen. Und es wirkt.Alexandra Meurant
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Im Grünen außerhalb von Brüssel hat sich die Belgierin Caroline Notté spannende Räume geschaffen. Eklektizismus ist darin angesagt.

Die belgische Architektin Caroline Notté gilt als vielseitig – und untypisch für ihre Branche. Sie schafft unerwartete skulpturale Räume, in denen sie vieles auf eklektische Art und Weise kombiniert. Damit eine eigene Magie entsteht. Nicht nur für Hotels, Gastronomie, Handel und Privathäuser, sondern auch in ihrem Home Sweet Home in der Nähe von Brüssel setzt sie diese Strategie um.

Auslöser für den Umzug an den Stadtrand waren ihre beiden Weimaraner. „Ich wollte in einem kleinen Dorf, aber nicht zu weit von Brüssel entfernt wohnen, um mich fernab vom Großtadt-Blingbling mit der Natur und dem Echten wieder zu verbinden“, meint Notté. In einem Haus auf 500 Quadratmetern hat sie ihr Glück gefunden. Eine Fläche verteilt über Etagen, ein Haus im Loftstil mit möglichst wenigen Barrieren und Türen – „damit die Hunde auch im Haus Auslauf haben.“

Ein Hoch auf die Vielfalt

Nottés scharfes Architektinnen-Auge inspiriert sie zu einer perfekten Mischung. Die Aufmerksamkeit, die sie beim Einrichten einzelnen und der Kombination von verschiedenen Einflüssen und Trends widmet, verleiht Innenräumen eine besondere Ausstrahlung. Ihr Credo aus der Arbeit findet zu Hause genauso Anwendung: Es lebe die Vielfalt und der Unterschied. „Ich gehe immer  sehr instinktiv vor und überlege nicht lang. Ich mische alle Stilrichtungen. Von meinen vielen Reisen bringe ich außerdem immer wieder Möbel mit.“

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