Was Sie heute wissen sollten

Geiseln wohl nicht vor Freitag frei - Wilders gewinnt Wahl in den Niederlanden - Explosion an Grenze zwischen USA und Kanada

Wir starten mit Ihnen in den Nachrichtentag und geben Ihnen einen schnellen Überblick über die wichtigsten Themen des Morgens.

Geiselfreilassung nicht vor Freitag: Die Verhandlungen um die Freilassung von israelischen Geiseln aus Hamas-Gefangenschaft dauern noch an. Das sagt Israels nationaler Sicherheitsberater. Wie viele Menschen genau freigelassen werden sollen, ist noch nicht ganz klar. Es dürften aber mindestens 50 israelische Geiseln und 150 palästinensische Gefangene sein. Mehr dazu in unserem Nahost-Überblick.

Explosion an US-amerikanisch-kanadischer Grenze: Ein Auto ist auf der Regenbogenbrücke, die die beiden Länder verbindet, explodiert. Beide Insassen starben, ein Grenzbeamter wurde verletzt. Vorerst gebe es keine Hinweise auf Terror, komplett ausschließen können es die Behörden jedoch noch nicht. Mehr dazu.

Wilders gewinnt niederländische Wahl: Nach einer ersten Hochrechnung kommt die Partei des Rechtspopulisten auf 36 von 150 Sitzen im Parlament. Das Bündnis zwischen Sozialdemokraten und Grünen kommt auf 25 Sitze. Die Partei des scheidenden Regierungschefs Mark Rutte kommt nur mehr auf 24. Mehr dazu hier von unserem Korrespondenten Helmut Hetzel.

Kann Sobotka Nationalratspräsident bleiben? Am Dienstag ist eine Audioaufnahme des verstorbenen Justizbeamten Christian Pilnacek aufgetaucht. Was bedeutet das für Wolfgang Sobotka, die ÖVP und die Wahlen im kommenden Jahr? War das ein blauer Angriff? Und kommt jetzt ein weiterer U-Ausschuss? Klaus Knittelfelder beantwortet Anna Wallner die wichtigsten Fragen im „Presse“ Podcast. 

EU-Green-Deal verwaist: Die strengeren Pestizidregeln bekamen eine krachende Abfuhr, die Verpackungsvorschriften wurden verwässert. Ohne den ebenso streitfreudigen wie überzeugungsstarken Niederländer Frans Timmermans ist die Umweltpolitik der Kommission zahnlos, schreibt Brüssel-Korrespondent Oliver Grimm.

Zahl getöteter Frauen auf 20-Jahr-Hoch: Im Vorjahr sind den Vereinten Nationen zufolge weltweit 89.000 Frauen und Mädchen ermordet worden. Die meisten in Afrika. Mehr als die Hälfte der Morde wurde von Partnern bzw. Familienmitgliedern begangen. Mehr dazu.

Russische Hilfe für Nordkorea: Der Kreml soll Nordkorea dabei unterstützt haben, einen Spionagesatellit ins All zu befördern. Das berichtet der südkoreanische Geheimdienst. Nach zwei gescheiterten Versuchen ist am Dienstag der dritte geglückt. Mehr dazu.

Vor 90 Jahren berichtete die „Neue Freie Presse“ über das Urteil gegen einen deutschen Juden, der wegen eines Zeitungsartikels 15 Monate Gefängnis ausfasste. Als ganz besonders verwerflich wurde von der Anklage die Behauptung in dem Artikel bezeichnet, dass der Mann irgendwelchen Anfeindungen preisgegeben sei.

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