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Formel 1: Was von der Saison 2023 übrig bleibt

Vollblutrennfahrer ohne Gnade: Max Verstappen brennt seine Spuren in den Asphalt der Formel 1.
Vollblutrennfahrer ohne Gnade: Max Verstappen brennt seine Spuren in den Asphalt der Formel 1. Reuters/Hamad I Mohammed
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Wenige Gewinner und viele Verlierer in der Motorsport-Königsklasse. Warum das Gesamtkonzept aber funktioniert und das nächste Jahr zu einer Kopie werden könnte.

Im Kampf um Arbeitsplätze sorgen künstliche Intelligenz und Maschinen aktuell durchaus für Verunsicherung in der Gesellschaft. Umso bemerkenswerter: Die zuverlässigste Komponente der Hightech-Rennserie schlechthin war diese Saison ausgerechnet ein Mensch. Max Verstappen drückte der Formel 1 seinen Stempel auf wie noch nie ein Fahrer zuvor. Neben dem Niederländer blieb 2023 sehr wenig Platz für andere Ge­winner.

Lachende Gesichter

Wer in 22 Rennen 21 Podestplatzierungen bzw. 19 Siege einfährt, 290 Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger hat und reihenweise Rekorde bricht, ist verdient Weltmeister. Wobei Verstappen mit seinen 26 Jahren eine neue Qualität von Dominanz an den Tag legte. Von unbändigem Ehrgeiz getrieben, waren ihm in den vergangenen Monaten selbst Tagessiege oft zu wenig. Der Red-Bull-Pilot ging immer ans Limit und mit nicht nötigen Boxenstopps Risiken ein, um auch noch schnellste Rennrunden zu fixieren.

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