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Expo 2030 findet in saudiarabischer Hauptstadt Riad statt

Der Minister für Wirtschaft und Planung von Saudi-Arabien Faisal bin Fadhil Alibrahim (l.) und der Staatsminister für auswärtige Angelegenheiten und Klimabeauftragter Adel bin Ahmed Al Jubeir (Mitte.) nehmen an der Pressekonferenz im Palais des Congres in Issy-les-Moulineaux in Paris teil.
Der Minister für Wirtschaft und Planung von Saudi-Arabien Faisal bin Fadhil Alibrahim (l.) und der Staatsminister für auswärtige Angelegenheiten und Klimabeauftragter Adel bin Ahmed Al Jubeir (Mitte.) nehmen an der Pressekonferenz im Palais des Congres in Issy-les-Moulineaux in Paris teil.APA / AFP / Geoffroy Van Der Hasselt
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Riad setzte sich damit gegen Konkurrenz aus Europa (Rom) und Asien (Busan) durch. Die Ausrichtung der Expo 2030 ist für Saudiarabien ein weiterer Baustein in der Strategie des Kronprinzen, das Königreich als fortschrittliches Land zu präsentieren.

Die Weltausstellung 2030 findet in der saudiarabischen Hauptstadt Riad statt. Wie das für die Vergabe zuständige Bureau International des Expositions (BIE) in Paris am Dienstag mitteilte, stimmten 119 BIE-Mitgliedstaaten für Riad, das somit in der ersten Abstimmungsrunde die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit erhielt. 29 Stimmen gingen demnach an die südkoreanische Hafenstadt Busan, 17 an Italiens Hauptstadt Rom.

Die Ausrichtung der Expo 2030 ist für Saudiarabien ein weiterer Baustein in der Strategie des Kronprinzen und De-facto-Herrschers Mohammed bin Salman, das Königreich weltweit als fortschrittliches Land zu präsentieren. Mit dem Programm „Vision 2030“ verfolgt bin Salman zudem das Ziel, das bisher stark von der Erdölförderung abhängige Saudiarabien wirtschaftlich breiter aufzustellen und kulturell zu öffnen.

Erst die Fußball-WM, dann die Weltausstellung

2034 findet in Saudiarabien zudem die Fußball-Weltmeisterschaft statt, das Wüstenkönigreich war der einzige Bewerberstaat. Saudi-Arabiens internationaler Ruf ist indes belastet. Menschenrechtler werfen der Regierung die gewalttätige Verfolgung Oppositioneller und Unterdrückung der Meinungsfreiheit vor. Luftangriffe während des Bürgerkrieges im Nachbarland Jemen und die Ermordung des regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi im Jahr 2018 haben dem Ansehen des Landes geschadet. (APA/AFP)

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