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Birkenstock hat sich erholt, doch Börsengänge waren heuer kein Renner

Die Birkenstock-Aktie kostet nun wieder so viel wie beim Börsendebüt. Dazwischen war es deutlich nach unten gegangen.
Die Birkenstock-Aktie kostet nun wieder so viel wie beim Börsendebüt. Dazwischen war es deutlich nach unten gegangen. Bloomberg
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Birkenstock notiert nach einem tiefen Absturz wieder beim Ausgabepreis. Auch andere Börsengänge haben heuer nur mäßig begeistert.

Sieben Wochen nach dem US-Börsendebüt hat es die Aktie des deutschen Sandalenherstellers Birkenstock erstmals über den Ausgabepreis von 46 Dollar geschafft. Als das Unternehmen Anfang Oktober an die Börse ging, sorgten sich die Anleger gerade wegen der möglicherweise schwindenden Kauflust der Konsumenten. Allein am ersten Handelstag rutschte der Kurs um 13 Prozent ab, damit war Birkenstock einer der schlechtesten Börsengänge der US-Geschichte. Zuletzt konnte das Unternehmen aber gute Zahlen präsentieren, was der Aktie einen Kursschub beschert hat. Somit sind die Anleger wieder im Plus, als Überflieger kann man das Papier aber noch nicht bezeichnen.

Solche waren heuer generell rar. Der größte Börsengang des laufenden Jahres war der des Chipdesigners Arm im September: Das Emissionsvolumen betrug 4,87 Milliarden Dollar, zum Ausgabepreis wurde Arm mit 54,4 Milliarden Dollar bewertet. Das Debüt verlief gut, am ersten Tag schnellte die Aktie regelrecht in die Höhe, obwohl Kritiker vor der hohen Bewertung gewarnt hatten. Dann ging es wochenlang nur nach unten, Ende Oktober notierte die Aktie deutlich unter ihrem Ausgabepreis. Inzwischen hat sie sich erfangen, doch hat sie noch immer nicht jenen Preis erreicht, den sie am ersten Handelstag in der Spitze innehatte.

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