Biomedizin

Das Gehirn steuert den Laufdrang

Die Bioanalytikerin bestätigt: „Laufen bringt Sonne ins Leben.“ Hier beim Vienna City Marathon.
Die Bioanalytikerin bestätigt: „Laufen bringt Sonne ins Leben.“ Hier beim Vienna City Marathon.Tobias Steinmaurer/Getty
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Nicht nur beim Marathon erlebt man es. Viele Laufbegeisterte kennen das „Runner’s High“: Die muskulöse Anstrengung schwindet, es stellt sich ein Hochgefühl ein.

Die 16 Laufbegeisterten sind unterwegs: acht Männer, acht Frauen, Gelegenheitsläufer und Laufprofis, im Alter von 18 bis 65 Jahren. Am Beginn ist es mitunter etwas mühsam und träge. Aber nach vielleicht zehn Minuten ist es vorbei mit der Trägheit, ein Stimmungshoch stellt sich ein, körpereigene Substanzen lösen eine Euphorie aus.

In der Fachwelt spricht man vom Runner’s High, dem Glücksgefühl, das sich beim Laufen einstellt. Anita Eberl von Health, dem Institut für biomedizinische Forschung und Technologien der Joanneum Research, hat mit ihrem Team die 16 Läuferinnen und Läufer beobachtet, um die Ursache dieser euphorischen Stimmung zu finden. Dabei zeigte die Bioanalytikerin, dass die körpereigenen Endocannabinoid-Moleküle für dieses Phänomen verantwortlich sind.

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