Kriminelle

Wie Österreich zur Geldwäsche einlädt

Österreichische Behörden wie die WKStA machen es laut Kritikern Geldwäschern zu leicht.
Österreichische Behörden wie die WKStA machen es laut Kritikern Geldwäschern zu leicht. Die Presse/Clemens Fabry
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In der Republik haben Ausländer, die hier ihr Schwarzgeld waschen wollen, wenig zu befürchten. Opfer bleiben auf dem Schaden sitzen. Ein Fall mit Wurzel in Russland gibt tiefe Einblicke in einen systemischen Fehler mit fatalen Folgen.

Wien. Es klingt wie ein klassischer Wirtschaftskrimi: Ein Verwaltungsratschef höhlt über kriminelle Machenschaften eine Gesellschaft in Russland aus und transferiert dann die Millionen nach Österreich. Durch den Kauf einer Luxus-Liegenschaft in Wien und ihren ausgeklügelten Verkauf über einen Strohmann wird das Geld sauber. Für Außenstehende mag das ein klarer Fall von Geldwäsche sein. Doch die Behörden in Österreich haben eine andere Ansicht dazu.

Für „unverständlich“ hält das Gregor Müller, Rechtsanwalt in Deutschland und Russland, der der das geschädigte Opfer aus Moskau berät. Im Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Geldwäscherei in Österreich vertritt die Rechtsanwaltskanzlei Paulitsch Law. Schließlich sieht die geschädigte Partei nur etwas von ihrem Geld wieder, wenn es sich in Österreich als Privatbeteiligte dem Verfahren anschließt, denn hier liegt schließlich das Geld.

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