Winterfluchten

Luxusresorts fernab aller Schneefallgrenzen

Kontrastprogramm im Winter: Auf der Insel Madeira eröffnet Mitte Jänner das Boutique-Hotelkonzept The Reserve.
Kontrastprogramm im Winter: Auf der Insel Madeira eröffnet Mitte Jänner das Boutique-Hotelkonzept The Reserve.Savoy Signature
  • Drucken

Neue Ressorts, Designkooperationen und besondere architektonische Konzepte weit weg von Hauben, Schals und Handschuhen. Von Barfußluxus bis feinster Bettwäsche.

Den Anhängern von Chalet­urlauben, Tiefschnee- und Gourmeterlebnissen oberhalb der Baumgrenze steht dieser Tage die Freude ins Gesicht geschrieben. Wer dagegen zu jenen Menschen gehört, denen es selten zu heiß und schnell zu kalt ist, die Flip-Flops jederzeit den Skischuhen vorziehen und lieber fangfrischen Fisch als deftige Hüttenkost mögen, hat derzeit in Österreich keine Saison. Was aber im Luxussegment nicht bedeutet, dass man darben muss – im Gegenteil: Rund um die Welt eröffnen neue Luxushotels. Deren Architekten und Betreiber machen sich vor allem darüber Gedanken, wie man den Gästen, die auf der Flucht vor dem Winter sind, das Leben an der Sonne zum Genuss zu machen kann. Ein erwärmender Überblick.

Palast auf Madeira

Mitte Jänner – wenn daheim der letzte Lichterglanz erloschen ist und der Frühling noch in weiter Ferne – eröffnet beispielsweise auf Madeira The Reserve, ein Schwesterhotel des Savoy Palace. Bereits vor der Eröffnung gehört das Haus zu den Leading Hotels of the World und wird 40 Zimmer und Suiten mit Meerblick im 16. Stock des Savoy Palace haben. Diese sind in einem von der Natur inspirierten Farbschema designt – welche auf der Blumeninsel Madeira bunt und üppig ist. Die Zimmer sind über einen eigenen Eingang und eine eigene Lobby zugänglich und mit edlen Details bis hin zur feinfädigen Bettwäsche, Luxushygieneartikeln und Balkonen mit Meerblick ausgestattet. Wer sich noch ein bisschen mehr gönnen möchte, kann das in den geräumigen Poolsuiten tun, die eine private Terrasse mit eigenem Tauchbecken haben. Alle anderen müssen mit den vier Pools des Hauses das Auslangen finden.

Lodge in Bhutan

In Bhutan hat der südafrikanische Luxusreiseveranstalter AndBeyond aktuell seine erste Lodge in Asien eröffnet: Die Punakha River liegt im noch weitgehend unberührten Punakha-Tal mit Blick auf die Berge des Himalajas. Wie auch in den afrikanischen Lodges des Veranstalters spielt das Zusammenspiel von Design, Natur und Kultur hier eine wichtige Rolle. Neben klassischen Luxusangeboten von Spa, Butler- und Concierge-Service können hier auch Einblicke in die bhutanische Kultur gewonnen werden. Etwa durch Kochkurse, Meditation oder durch Besuche landwirtschaftlicher Gemeinschaftsprojekte oder kultureller Zeremonien. Die Preise beginnen bei 890 US-Dollar pro Suite pro Nacht.

Familien-Suite in der Punakha River Lodge.
Familien-Suite in der Punakha River Lodge.AndBeyond

Missoni auf den Malediven

Wer im Winter nicht ganz von den Strickwaren lassen, auf Haube und Schal aber gut verzichten kann, hat auf den Malediven eine neue Option: Hier setzt man im One&Only Reethi Rah auf den klassischen Missoni-Look in Türkis. Den gibt es hier nicht nur auf den Liegenstühlen und Sonnenschirmen im Beach Club, sondern auch der Eisstand, die Buggys, Paddleboards und Fahrräder sind Teil der Koopera­tion mit dem italienischen Edel­label. In einigen Einheiten des Luxusresorts finden sich ebenfalls Möbel, Wandteppiche und Stoffe in dem ikonischen Look. Etwa im Treehouse, der Grand Residence, der Grand Sunset Residence sowie in einigen der Wasservillen. Wer mit den schönen Streifen nichts am Hut hat, kann auf der größten Insel des Nord-Male-Atolls trotzdem glücklich werden – dafür sorgen schier endlose Strände, Spa-Angebote und die Sterne-Küche in den luxuriösen Anlagen.

Im Strandresort Reethi Rah.
Im Strandresort Reethi Rah.One&Only

Kunst auf den Seychellen

Zu den Klassikern für Winterflüchtende gehören die Seychellen. Hier hat aktuell das Raffles Seychelles auf der Insel Praslin eine Kooperation mit der lokalen Künstlerin Sheila Markham initiiert. Ihre Bilder sind von der tropischen Umgebung inspiriert und finden sich in den Villen des Resorts, die in Blau- und Beigetönen gehalten sind. Auch die Werke der deutschen Malerin Birgitt Lübkemann finden sich in der Sammlung des Luxusresorts: Ihre Gemälde zeigen das Meer, den Himmel und den Regenwald, erinnern an Muscheln, Blätter und Blütenstempel oder Feuer, Wasser und Stein – die verwendeten Materialien stammen zum Teil direkt von der Insel. Insgesamt 86 Villen, alle mit eigenem Pool, finden sich in der weitläufigen Anlage, die auf Barfußluxus in seiner edelsten Form setzt. Außerdem auf jede erdenkliche Form von Wellness und Kulinarik, die ohne festes Schuhwerk genossen werden kann. (sma)

Das Raffles auf der Insel Praslin.
Das Raffles auf der Insel Praslin.Accor

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.