Reportage

Tourismus: „Wir lügen oft ein wenig“

Das Interesse für Urlaub in den Alpen ist rückläufig.
Das Interesse für Urlaub in den Alpen ist rückläufig.IMAGO/xIngusKx
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Der Tourismus gerät in die Defensive. Lang wurden vor allem Nächtigungsrekorde kommuniziert. Akzeptanz, Nachhaltigkeit und Lebensqualität kamen hingegen zu kurz. Das soll sich ändern.

Lech. Die Bilder von der „Großbaustelle“ am Söldener Gletscher vor Beginn der Skisaison gingen durch die Medien. Unter der weißen Schneefassade liegen Umweltzerstörung und Profitgier, lautete die Botschaft. Der Wintertourismus hat ein veritables Imageproblem. Nicht erst seit heute, sondern seit vielen Jahren. Nur bisher versuchte die Branche diese Kehrseite quasi mit Kunstschnee zuzudecken.

Der Kritik stellte man Nächtigungsrekorde entgegen und verwies auf die enorme Bedeutung der Branche für den österreichischen Wirtschaftsstandort. Je nach Lesart macht der Tourismus zwischen fünf und zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. All die Zahlen ändern nichts an der wachsenden Kritik.

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