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Neuer Hader-Film feiert bei Berlinale Premiere

Birgit Minichmayr in „Andrea lässt sich scheiden“.
Birgit Minichmayr in „Andrea lässt sich scheiden“.Berlinale
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Das Drama „Andrea lässt sich scheiden“ wird im Frühjahr 2024 in der Sektion Panorama gezeigt. Regulärer Start ist am 23. Februar.

2017 gab der österreichische Kabarettist Josef Hader seinen Einstand als Autorenfilmer, mit der Uraufführung seines tragikomischen Dramas „Wilde Maus“ im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Wie am Donnerstag bekannt gegeben wurde, wird Haders jüngste Regiearbeit, „Andrea lässt sich scheiden“, im Frühjahr 2024 ebenfalls beim renommierten Festival in der deutschen Hauptstadt Premiere feiern – dieses Mal allerdings „nur“ in der Nebensektion „Panorama“. Dort laufen nächstes Jahr z. B. auch neue Filme von Nora Fingscheidt („Systemsprenger“) und Jane Schoenbrun („We‘re All Going to the World‘s Fair“).

Die Titelheldin des Films wird von Birgit Minichmayr verkörpert. Laut Filmbeschreibung auf der Berlinale-Homepage spielt sie eine „Polizistin auf dem Land“, die „ihre unglückliche Ehe hinter sich lassen und Kriminalinspektorin in der Stadt werden“ will. Als ihr nach einer Geburtstagsfeier „der Noch-Ehemann betrunken vors Auto“ läuft, begeht sie „im Schock“ Fahrerflucht. Neben Minichmayr umfasst die namhafte Besetzung auch Hader selbst, Thomas Schubert, Robert Stadlober und Thomas Stipsits.

„Andrea lässt sich scheiden“ ist bereits der zweite heimische Beitrag, mit dem Minichmayr bei der kommenden Berlinale vertreten sein wird. Sie spielt auch Maria Lassnig in „Mit einem Tiger schlafen“. Die Filmbiografie der Malerin, verantwortet von Anja Salomonowitz, läuft in der Festivalsparte „Forum“.

Die 74. Berlinale findet 2024 von 15. bis 25. Februar statt. Der reguläre Kinostart von „Andrea lässt sich scheiden“ ist derzeit für den 23. Februar angesetzt. (Red.)

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